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Last Update: 15-Mar-2000

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Announcements and other non-important matters

Announcements und andere unwichtige Dinge

Volker Granat, Bembel Swingers
In (almost) every Square Dance club the club night is the weekly event where one meets not only to dance but also to exchange and obtain important or less important information. Of course, this information may relate to Square Dance but also to private matters. You may quite call the club night a "medium" as - with a little luck - in the course of a week the majority of the club members will show up.

One nasty Square Dance pal made use of this fact and actually introduced the so-called "announcements" hoping not only to welcome the guests in front of the present club members but also to inform the members about the so-called important information. This actually isn't reprehensible and nobody would bother if the announcements weren't made at the same time most of the club members already use for the above mentioned exchange of information which, of course, severely disturbs this exchange of information.

Yet, half of the trouble is that meanwhile the bad habit of making announcements has spread. Some club individuals literally nag you to stay around during the announcements. What do these impertinent louts think they are doing? 

Well, luckily for this short time you have the chance to listen with half an ear. In case something important or non-important should have missed your attention (travel dates, demo dates, EAASDC-information, Special dances or your own birthday), you surely pick up a morsel from the outdoor gossip and you finally can ask the responsible board members what's going on.

Travelling club members report that meanwhile there are supposed  to be modern clubs who understood the signs of the times and stopped making these annoying announcements. Really important things are discussed outside the Dance hall anyway and the welcoming of guests can hardly be considered as really important. At long last clubs which narrow it down to the really important matters - nothing at all!

Clubs also lay out really heavy files on long tables where sheets of paper (Flyers) are kept in meticulous order trying to lure dancers to different Special Dances. To keep the peace, you take one or the other flyer just to please the inventor of this mania. What especially excites is when the last flyer has been taken (and you only find an empty sleeve, if at all.). This plainly indicates the increased interest of the dancers.

The board members also use bulletin boards and other free spaces reminding the dancers in an obtrusive manner to give a wide berth to this area. Especially when dubious tables with still-empty spaces implore you to fill them in, then the matter seriously starts to smell of work and, as we are ‘clean' dancers, we try to keep well away from the ‘nasty smell'.

Heading for disaster by signing your name in one of the empty spots doesn't necessarily mean that you are committed to do the work. A missing really special Coca-Cola cake frosted with many Smarties can't be that bad. A lot of other names were listed anyway and one person more or less won't matter.

Also the Trouble-Coordinators (or do we call them Travel-Coordinators) are "very happy" when, for instance, 10 people had signed up to steal a banner and then surprisingly and unexpectedly 3 dancers think they are dispensable! At last we have some responsible, humble dancers who don't always put themselves forward!

Really troublesome clubs carry it too far by even publishing club magazines. By completely filling environment-friendly paper they try to ensure that their more or less intellectual wit reaches all club members. Luckily such club magazines are usually only handed out when attending a club night. Since costs arise by mailing such magazines, small clubs usually can't afford it. In addition, you only have to read the pages that are important to you - the comic pages.

For my part, I support reading the comic pages being aware that my scribbling will cause quite a stir - but this is no joke -.

See you in an outdoor gossip! 

Transl.: Margot Wilhelm

 
In (fast) jedem Square Dance Club ist der Clubabend das allwöchentliche Ereignis, zu dem man sich nicht nur des Tanzens wegen trifft, sondern auch zum Austausch oder Erlangen neuer wichtiger oder weniger wichtiger Informationen. Diese können selbstverständlich sowohl square-dance-bezogen als auch privater Natur sein. Man kann also den Clubabend durchaus als "Medium" bezeichnen, da sich hier im Verlaufe einer Woche mit etwas Glück wohl doch die Mehrzahl der Clubmitglieder einfindet. 

Diese Tatsache machte sich ein übler Square-Dance-Genosse zunutze und führte doch tatsächlich die sogenannten "Announcements" ein, in der vagen Hoffnung, hierdurch vor allen anwesenden Mitgliedern nicht nur die Gäste begrüßen zu können, sondern auch in Kurzform die vermeintlich wichtigsten Mitteilungen für den Club und die einzelnen Clubmitglieder bekanntzugeben. Dies an sich wäre nicht weiter verwerflich und würde auch niemanden stören, würden die Announcements nicht ausgerechnet in den gleichen Zeitraum fallen, der von den Meisten zu dem schon oben erwähntem Informationsaustausch benutzt wird und dadurch natürlich zu erheblichen Störungen desselben führt. 

Doch nicht nur das: mittlerweile hat die Unsitte der Announcements schon so weit um sich gegriffen, daß man von einigen Club - Individuen durch Aufforderung förmlich dazu genötigt wird, diesen Announcements beizuwohnen. Was denken sich diese impertinenten Lümmel/innen eigentlich dabei?

Nun, glücklicherweise gibt es ja noch die Möglichkeit, für diese kurze Zeit die Ohren auf Durchzug zu stellen. Sollte einem tatsächlich was (Un)wichtiges entgangen sein (Travel- oder Demotermine, EAASDC-Hinweise, Specials oder der eigene Geburtstag), erhascht man bestimmt ein Bröckchen beim "Outdoor-Palaver" und man kann die zuständigen Personen (Vorstand) dann immer noch fragen, um was es geht.

Mittlerweile, so hört man von travelnden Clubmitgliedern, soll es schon so fortschrittliche Clubs geben, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und die lästigen Announcements am Clubabend weglassen. Das wirklich Wichtige erfährt man ja ohnehin draußen vor der Tür und das lästige Begrüßen der Gäste gehört ja wohl kaum dazu. Endlich mal Clubs, die sich auf das wirklich Wichtige beschränken, das Nichts!

Es gibt auch Clubs, die auf langen Tischen kiloschwere Ordner auslegen, in denen Zettel (sogenannte "Flyer") - akribisch geordnet -  vorzufinden sind, mittels derer versucht wird, Tänzer zu diversen Veranstaltungen zu locken. Des lieben Friedens willen entnimmt man dann den ein oder anderen, um so dem Urheber dieser Manie einen Gefallen zu tun. Besonders groß ist die Freude bei diesem dann auch, wenn alle Flyer bis auf das letzte Exemplar entnommen werden (so daß nur noch die leere Plastikhülle übrigbleibt  -  wenn überhaupt), zeigt dies doch deutlich das gesteigerte Interesse der Tänzer.

Auch Pinwände und sonstige Freiflächen werden vom Clubvorstand dazu benutzt, die Tänzer in aufdringlichster Art und Weise daran zu erinnern, um diese Area einen möglichst großen Bogen zu machen. Insbesondere wenn dubiose Tabellen mit noch leeren Flächen um Ausfüllung flehen, stinkt es barbarisch nach Arbeit und da wir ja saubere Tänzer sind, halten wir uns von "Gestank" möglichst fern.

Sollte einen natürlich das große Unglück ereilen, seinen werten Namen doch einmal in eines jener freien Felder zu setzen, bedeutet das ja noch lange nicht, daß man daran unbedingt gebunden ist. Wenn z.B. zum Special oder zur Graduation die von allen so beliebte Coca-Cola-Torte, mit vielen vielen bunten Smarties verziert, fehlt, kann das ja nicht so schlimm sein. Es standen ja noch so viele andere Namen auf der Liste, und auf einen mehr oder weniger kommt es nun wirklich nicht an.

Auch die "Trouble-Coordinator" (oder hieß das "Travel-Coordinator"?) freuen sich tierisch, wenn  - natürlich auch nur z.B. -  auf der Travel-Liste 10 Namen zum Banner-Klau eingetragen sind und sich gerade hier, überraschenderweise und völlig unerwartet drei der Tänzer für entbehrlich halten! Endlich mal einige Tänzer, die eigenverantwortlich gehandelt haben, bescheiden sind und sich nicht immer vordrängeln!

Ganz lästige Clubs gehen sogar soweit, daß sie sogenannte Clubzeitungen rausbringen. Sie versuchen, ihr mehr oder weniger geistiges Esprit möglichst allen Clubmitgliedern mitzuteilen, indem sie umweltfreundliches Recycling-Papier vollschmieren. Solche Clubzeitungen bekommt man aber zum Glück meistens nur, wenn man zum Clubabend kommt, denn das Verschicken der Clubzeitungen kostet Geld und das haben zumindest die kleinen Clubs nicht. Außerdem braucht man ja nur die für einen selbst wichtigen Seiten zu lesen, die mit den harmlosen Witzen.

Ich für mein Teil kann das "Nur-Witze-Lesen" nur unterstützen, bleibt mir doch wegen dieses Gekrakels eine Welle der Empörung erspart, denn: dies ist leider kein Witz!

See you in an Outdoor-Palaver

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