Bulletin Aug 2000
H.-Jürgen Berger, Glad Badges und AMERNicanos
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Today Square Dance is still fun, however not always. Perhaps Michael Gätcke wrote his article deliberately in a negative, even provoking tone of voice to stimulate the discussion further? - I am too an opponent of endless intensification:
Of course, nobody is forced to participate in everything. In addition, any disputes or conflicts of authority between ECTA and EAASDC probably do not affect most dancers because they have not heard anything about it and do not know the background anyhow. In this context an explanation - for which I kindly ask - sure would be useful: many active dancers those terms commonly know: EAASDC, ECTA - but what is behind all this? In another article ("News about attire") CALLERLAB, LEGACY and NSCDO are also mentioned. What tasks have those organizations, how are they constructed and where are they located? (Editor: this is explained in a further article of this issue!) Back to the fun with dancing: I think, even as a simple dancer without an official position one should take influence on others. Everyone can make suggestions in their own environment concerning dance nights and may be specials. Not always new levels and the most expensive guest callers are necessary. A dancer can also refuse and make that clear. After all, the power comes from the basis. Less is often more. Recently I expressed that in one of my own clubs. There is no need to include PLUS moves into MS tips, no matter if it is just one or even more. There is no need to constantly practise new and partly exotic variations. That is especially problematic in case a part of the basis is not yet very confident with Mainstream. The fun with dancing does not arise from permanent new degrees of difficulties but from functioning squares. If dancers are well trained and long for more, Mainstream offers almost endless possibilities! Plus or even higher levels are not always necessary. At a special practise afternoon of the club which was held as a preparation and selection procedure for an advertised Plus class, my wife and me were quite surprised: although only Mainstream was danced, there was a firework of moves, variations and speed! Even experienced dancers reached their limits of performance but the caller did react flexible. We had enormous fun, especially because there was music at good speed! The caller has earned our respect. Yet, he did not even give 100 percent. If there would be dances like this more often, people probably would not think of Plus, A or C anymore. I would like to suggest going back to the roots. With the simple means mentioned above it can work. If that is combined with modern music and appropriate SD clothing no wishes should be left open. Do not try to reach the stars simply have fun instead! Transl.: Claudia Burger |
Square Dance macht auch heute noch Spaß, jedoch nicht immer. Vielleicht hat Michael Gätcke seinen Aufsatz bewusst in einem negativen, gar provokanten Tonfall geschrieben, um die Diskussion stärker anzuregen? - Auch ich bin ein Gegner der ausufernden Steigerungen:
Man wird natürlich nicht gezwungen, alles mitzumachen. Und irgendwelche Streitigkeiten oder Kompetenzschwierigkeiten zwischen ECTA und EAASDC werden die meisten Tänzer vermutlich kalt lassen, weil sie gar nichts davon wissen und auch nicht die Hintergründe kennen können. In diesem Zusammenhang wäre sicherlich eine Erläuterung angebracht, um die ich herzlich bitte: EAASDC, ECTA - die Begriffe sind vielen Aktiven geläufig. Was steht aber genau dahinter? In einem anderen Beitrag ("Neues zur Kleidung") werden auch CALLERLAB, LEGACY und NSCDO erwähnt. Welche Aufgaben haben diese Organisationen, wie setzen sie sich zusammen und wo haben sie ihren Sitz? (Editor: wird in diesem Heft an anderer Stelle erläutert!) Zurück zum Spaß am Tanzen: Ich finde, man sollte auch als einfacher Tänzer ohne Amt und Würden im Club und anderswo Einfluss nehmen. Jeder kann in seinem Umfeld Vorschläge zur Gestaltung der Tanzabende und ggf. Specials machen. Es müssen nicht immer neue Levels und die teuersten Gastcaller sein. Ein Tänzer kann sich auch verweigern und das deutlich machen. Letztlich kommt die Macht doch von unten. Weniger ist oftmals mehr. Das brachte ich auch neulich in einem der eigenen Clubs vor. Es müssen nicht in den MS-Tip Plusfiguren eingefügt werden, egal ob eine oder mehrere. Es müssen auch nicht allzu häufig neue, teils exotische Variationen geübt werden. Dies ist besonders dann problematisch, wenn ein Teil der Basis noch nicht sicher Mainstream beherrscht. Der Spaß am Tanzen kommt nicht durch ständig neue Schwierigkeitsgrade, sondern durch funktionierende Squares. Wenn dann die Tänzer geübter sind und nach mehr verlangen, bietet Mainstream fast unendlich viele Möglichkeiten! Es muss nicht unbedingt Plus oder noch höher sein. Bei einem speziellen Übungsnachmittag, der als Vorbereitung und Auswahlverfahren für einen angebotenen Plus-Kurs durchgeführt wurde, erlebten meine Frau und ich Überraschendes: Obwohl lediglich MS getanzt wurde, gab es ein Feuerwerk an Figuren, Variationen und Tempo! Selbst routinierte Tänzer stießen an ihre Leistungsgrenze, was der Caller aber flexibel abfederte. Wir hatten riesigen Spaß, zumal es dabei auch flotte Musik gab! Dem Caller gebührt unser großer Respekt. Dabei brauchte er noch nicht einmal 100% zu bringen. Wenn es öfter solche Tanztreffen gäbe, würde man vermutlich nicht mehr an Plus, A oder C denken. Mein Vorschlag ist, sich auf die Wurzeln zu besinnen. Mit den genannten einfachen Mitteln kann es prima klappen. Wenn das noch kombiniert wird mit moderner Musik und angemessener SD-Kleidung, sollten keine Wünsche offen bleiben. Nicht nach den Sternen greifen, sondern einfach nur Spaß haben! |