Bulletin Feb 2000
| When
I was introduced to Square Dancing in The Netherlands in 1972, I found
a remarkably friendly and sociable activity that enabled men & women,
boys & girls of various nationalities, cultures and backgrounds to
come together for their common enjoyment. At that time the EAASDC and ECTA
were the respective dancer and Caller/Cuer regulating bodies, albeit very
much under the influence of the US Army HQ in Heidelberg.
Two of the things I learned were the origins of the activity - the green fields of England and the Ballrooms of France and that no matter where in the world you danced, English was the common language. Another was that the motto is "Fun & Friendship Set To Music". Sadly, it seems to me that these matters are not passed on to new dancers for at recent Jamborees, I have been dismayed by the lack of attention given by those making announcements on stage, particularly callers and cuers, who I believe should know better, in German only. - Is this the result of the two regulating bodies losing completely the influence of their historical roots and becoming "e.V." organisations? - Is the dominance of German clubs in EAASDC and the dominance of German callers/cuers in ECTA leading to a perception that square dancing is a German activity? - Is this why there are a few in ECTA who seem determined that its education and training system for callers / cuers / prompters should lead to the "Tanzleiterschein" and the financial subsidy this may bring to the few, rather than concentrate on what is of greatest benefit for the many, and for the dancers for whom they call / cue / prompt? - Is there really such a division between square dancers and round dancers, callers and cuers such that some believe there should be separate halls - even events - so the non-participants of the one do not have to suffer the other when the caller takes a break? (It does seem to me that the square dancer/caller is the less tolerant of the round dancer/cuer, but I may be wrong). Does the SD caller feel that the RD cuer upsets his/her attempt to give the square dancer a "buzz" by the choice of RD material? Food
for thought!! As we go into the next century, we see all around us demands for this or that right without realising that with each right there is a corresponding duty, and that if we do not give thought to that we deprive another of his/her right. Of course we must move on and not stay in a rut, but let us be cautious before we rush into anything too radical. ¨Let
us communicate with each other; ¨let us look back occasionally to our roots, lest we forget them; ¨let caller speak unto cuer and exchange details of proposed programme; ¨let square dancer and round dancer allow the other to enjoy his/her time on the dance floor by keeping voices low so as not to make calls/cues difficult to hear; ¨let us observe the etiquette of not walking through a square or across the middle of a floor of dancers; ¨let us be tolerant of others' views. Let us all work together for the common good of promoting and enjoying our wonderful activity, rather than for any personal kudos or the fulfilment ofsome personal agenda. Lastly, let me congratulate the Staufen Knights for the volume of their music, at least during the first hours of the after-parties, which enabled everyone to talk quietly to his neighbour without becoming hoarse through trying to make himself heard over the normal loud music. A very Happy New Year to you all! Peter Baker (Peter
is a former President of our sister organisation BAASDC in England) |
Als
ich Square Dance kennenlernte, 1972 in den Niederlanden, traf ich auf eine
bemerkenswert freundliche und gesellige Aktivität, die Männer
und Frauen, Jungs und Mädchen von verschiedener Nationalität,
Kultur und Herkunft in die Lage versetzte, zu ihrem gemeinsamen Vergnügen
zusammen zu kommen. Zu dieser Zeit stellten EAASDC und ECTA die Regeln
für die Tänzer beziehungsweise die Caller und Cuer auf, allerdings
stark unter dem Einfluss des Hauptquartiers der US-Armee in Heidelberg.
Zwei Punkte, die ich neben anderen kennen lernte, waren die Herkunft des Tanzes - die grünen Felder Englands und die Ballsäle Frankreichs - und dass, egal wo auf der Welt man tanzt, Englisch die gemeinsame Sprache sei. Ein weiterer war der Wahlspruch "Spaß und Freundschaft in Musik umgesetzt". Leider hat es für mich den Anschein, dass diese Dinge nicht an die neuen Tänzer weitergegeben werden. Ich war an den letzten Jamborees sehr bestürzt darüber, wie wenig Aufmerksamkeit diesen Punkten von denen geschenkt wurde, die Ansagen von der Bühne nur in Deutsch machten, besonders auch Caller und Cuer, von denen ich glaubte, dass sie es besser wissen müssten. - Ist das das Ergebnis davon, dass die beiden lenkenden Einrichtungen völlig den Einfluss ihrer historischen Herkunft verloren haben und nun "e.V."-Organisationen geworden sind? - Hat die Überzahl der deutschen Clubs in der EAASDC und die Überzahl der deutschen Caller und Cuer in ECTA zu dem Eindruck geführt, dass Square Dance eine deutsche Aktivität ist? - Ist das auch der Grund dafür, dass es einige Leute bei ECTA gibt, die beschlossen zu haben scheinen, dass ihr Weiterbildungs- und Trainingssystem für Caller und Cuer zum "Tanzleiterschein" führen soll und zu den finanziellen Vorteilen, die das für einige wenige bringen könnte, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was den größten Gewinn für die meisten bringt und auch für die Tänzer, für die sie callen / cuen / prompten? - Gibt es wirklich eine so große Kluft zwischen Square Dancern und Round Dancern, Callern und Cuern - so groß, daß manche glauben, es sollte getrennte Hallen geben - sogar getrennte Veranstaltungen - damit nicht die Nicht-Teilnehmer der einen die anderen erdulden müssen, während der Caller eine Pause macht? (Mir scheint, dass Square-Dancer und Caller weniger tolerant sind als Round Dancer und Cuer, aber da kann ich auch falsch liegen.) Hat der SD-Caller den Eindruck, dass der RD-Cuer durch die Wahl ihrer Platten seine/ihre Bemühungen verdirbt, den Square Dancern den richtigen "Kick" zu geben? Stoff zum Nachdenken!! Auf dem Weg in das nächste Jahrhundert sehen wir rings um uns Forderungen nach diesem und jenem Recht, ohne dass jemand bemerkt, dass mit jedem Recht eine entsprechende Pflicht verbunden ist, und dass wir, wenn wir nicht an diesen Punkt denken, jemand anderen in seinen Rechten beschneiden. Natürlich müssen wir uns weiterbewegen und dürfen nicht im alten Trott weitermachen, aber wir sollten vorsichtig sein, bevor wir uns in etwas zu radikales verrennen. ¨Lasst uns miteinander reden; ¨lasst uns gelegentlich einen Blick zurück auf unsere Herkunft werfen, bevor wir sie vergessen; ¨lasst Caller und Cuer miteinander die Einzelheiten des geplanten Programms abstimmen; ¨lasst als Square- oder Round Dancer den anderen in ihrer Zeit den Spaß am Tanzen indem ihr leise bleibt und die Calls/Cues verstehen lasst; ¨lasst uns an die Benimmregeln denken, nicht durch einen Square oder mitten durch die Roundfläche zu laufen; ¨lasst uns die Ansichten anderer tolerieren. Lasst uns alle zusammen an der gemeinsamen Aufgabe arbeiten, unsere wunderbare Aktivität voranzubringen und uns daran zu erfreuen, anstatt für irgend jemandes persönliches Prestige oder die Erfüllung seiner eigenen Ziele. Zum Schluss möchte ich den Staufen Knights zur Lautstärke ihrer Musik gratulieren, zumindest während der ersten Stunden der Afterparties. Sie ermöglichte es allen, sich in Ruhe mit den Nachbarn zu unterhalten, ohne bei dem Versuch, sich über die normalerweise laute Musik verständlich zu machen, heiser zu werden. Ein glückliches Neues Jahr für Euch alle! Peter Baker (Peter
war früher Präsident unserer Schwesterorganisation BAASDC in
England) Übers.: Editor |