Bulletin November 2001
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I've decided to throw in my two-cents-worth with regard to this business of "Experienced dancers / Set squares / elite specials etc". I've been square dancing for ten years, and I have no elevated ambitions.
When it comes down to it, don't we all want the same thing: To have fun dancing, and lots of new dancers to keep our hobby alive? Therefore shouldn't we all think of each other when planning specials, and not put money first? Transl.: Gina Draker |
Gegen diesen Rundumschlag "Ewiggestrige / Set-Squares / elitärer Special" setze ich mich entschieden zur Wehr. Seit 10 Jahren tanze ich Square, mache es gerne und habe keine abgehobenen Ambitionen.
Ist es im Endeffekt nicht das gleiche, was wir alle wollen: Spaß am Tanzen und viele neue Tänzer, die unserem Hobby lange verbunden bleiben? Sollte man nicht die Höflichkeit untereinander beibehalten und den Kommerz nicht an die erste Stelle bei der Planung eines Specials stellen? |
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What has to be done to make Square Dance more attractive for everyone? A lot revolves around the Students. We all want to have them and, hopefully, we look after them accordingly. Aren't the experienced, strong dancers, however, just as important for Square Dance? Square Dance depends on everyone contributing to the best of ones ability. It is important to integrate all dancers into the club life according to their individual preferences and abilities. New dancers must have their rights just as experienced dancers do. Each club night our callers have to face the difficult task to neither overstrain the weak dancers, nor to bore the strong dancers. And if a caller stretches the dancers to their limit, a Square breaks down now and then. That should be the exception during a Special Dance. If a quarter of the Squares stand still, then the difference between the floor level and the caller's level is too big. What happens? The caller will adapt himself to the floor!! The problem is only solved for the time being, though. Each dancer has to work, to study, and to try to improve his own dance level - that also applies after the graduation. Assuming the attitude that everybody has to orient towards the weakest dancer might not be sufficient in the long run. Our common hobby makes claims to the dancers. Giving our students the impression that they are able to dance everywhere after 10 weeks is surely not the right way. We need the motivation to develop further. The dancers, especially the students, need goals for which they can strive. The biggest has always been the graduation. How I waited for this day in a fever of anticipation! The day when another door, a very important door, will be opened to the Square Dance life. But why don't we offer the dancers goals after the graduation. It's true, we should not forget the basis, take off and hover above the others. What would Square Dance be without our Students, without our young dancers. But what would it also be without the many dancers who have been dancing a long time and, therefore, can and want more challenging dance. We have to look after both groups. It is right to offer Special Dances to Students where they can leave their own club and listen to other callers. But it is just as important to offer Special Dances oriented to the dancers' ability for those dancers who support their own club during the entire year and who help to get the joy of Square Dancing across to new dancers every week. I like visiting challenging events, but I don't want to be seen as an elitist or behind the times I dislike specials where the program offers a little bit of everything. One dances everything, but nothing really the right way. Specials where one concentrates on certain levels are better. If a dance is geared for students, a student can dance most of the time without having to watch for 2 to 3 tips. Square Dance does not live from watching. Dancing a student level all year long does not solve the problem of squares breaking down. It can also not be solved during challenging events. But those events provide a helpful building block and inspire dancers to learn more, even during the club night. Let's give our callers the chance to train and challenge us. Our hobby will lose its attractiveness if our demand to learn more dies and if we only dance "Soft". We will continue to need specials for trained dancers, who normally are the graduated dancers and not the students. May we continue to have fun doing Square Dance for a long time. Transl. Margot Wilhelm |
Was müssen wir tun, um Square Dance für alle attraktiv zu machen? Vieles dreht sich um die Students. Die wollen wir alle haben und pflegen sie (hoffentlich) auch entsprechend. Sind aber nicht die erfahrenen, stärkeren Tänzer für den Square Dance genauso wichtig? Square Dance lebt davon, dass sich jeder nach seinen Kräften einbringt. Es ist wichtig, alle Tänzer mit ihren individuellen Neigungen und Fähigkeiten in das Vereinsleben zu integrieren. Tänzer, welche noch nicht lange dabei sind, müssen genauso zu ihrem Recht kommen wie die erfahrenen Tänzer. Unsere Caller stehen an jedem Clubabend vor der schwierigen Aufgabe, sowohl die schwachen Tänzer nicht zu überfordern, als auch die starken Tänzer nicht zu langweilen. Und wenn der Caller die Tänzer dabei an ihre Grenzen führt, mag es auch angehen, dass immer wieder mal der Square zusammenbricht. Auf einem Special Dance sollte das jedoch eher die Ausnahme sein. Wenn ständig ein Viertel der Squares steht, dann sind der Floor und der Caller mit ihrem Level zu weit auseinander. Was passiert? Der Caller wird sich dem Floor anpassen!! Damit ist das Problem aber nur für den Moment gelöst. Jeder Tänzer muss doch auch an sich arbeiten, üben und versuchen, sein eigenes Tanzlevel zu verbessern - das gilt auch noch nach der Graduation. Allein die Anspruchshaltung, dass sich alle nach den Schwächsten orientieren, mag auf die Dauer nicht ausreichen. Unser gemeinsames Hobby hat auch einen Anspruch an die Tänzer. Unseren Students den Eindruck zu vermitteln, nach zehn Wochen schon überall mittanzen zu können, ist sicherlich nicht der richtige Weg. Wir brauchen den Anreiz, uns weiter zu entwickeln. Die Tänzer, insbesondere die Students, brauchen Ziele, auf welche sie hinarbeiten können. Das Größte davon ist noch immer die Graduation. Wie habe ich als Tänzer der Graduation entgegengefiebert! Der Tag, an dem eine weitere Tür, eine ganz wichtige Tür ins Square Dance Leben aufgeht. Aber bieten wir doch den Tänzern nach der Graduation auch noch ihre Ziele. Richtig, wir dürfen die Basis nicht vergessen, nicht abheben und über allen Anderen schweben. Was wäre Square Dance ohne Students, ohne unseren jungen Tänzer. Aber was wäre er genauso ohne die vielen Tänzer, die schon lange dabei sind, die deshalb auch anspruchsvoller tanzen können und wollen. Wir müssen uns um beide Gruppen kümmern. Es ist richtig, den Students Veranstaltungen anzubieten, an denen sie den eigenen Club auch mal verlassen können und andere Caller hören. Es ist aber genauso wichtig, den Tänzern, die sich das ganze Jahr im eigenen Club engagieren, die wöchentlich mithelfen, auch neuen Tänzern die Freude am Square Dance zu vermitteln, Special Dances anzubieten, die sich an ihren Fähigkeiten orientieren. Ich gehe gerne zu anspruchsvolleren Veranstaltungen, ohne deshalb als elitär oder "ewiggestrig" angesehen werden zu wollen. Veranstaltungen, die von jedem ein bisschen anbieten, mag ich nicht. Da tanzt man alles, aber nichts davon wirklich richtig. Besser sind doch Veranstaltungen, die Schwerpunkte setzen. Auf einem Tanz, der vorwiegend für Students ausgerichtet ist, kann ich auch als Student die meiste Zeit durchtanzen und muss nicht 2 von 3 Tips den anderen Tänzern zuschauen. Square Dance lebt nicht vom Zuschauen. Das Problem, dass viele Squares zu oft zusammenbrechen, lässt sich nicht dadurch lösen, dass wir das ganze Jahr Student-Level tanzen. Es lässt sich auch nicht auf anspruchsvollen Specials lösen. Aber diese bieten einen hilfreichen Baustein dazu und schaffen den Anreiz für die Tänzer, daran weiter zu arbeiten, und zwar am Clubabend. Geben wir unseren Callern die Chance, uns immer wieder zu trainieren und zu fordern. Wenn unser Anspruch erlischt, wenn wir nur noch "Soft" tanzen, verliert unser Hobby seinen Reiz. Specials für geübte Tänzer, und das sind in der Regel die graduierten Tänzer und nicht die Students, brauchen wir weiterhin. Ich wünsche uns allen noch lange Zeit viel Freude im Square. |