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Last Update: 15-Dec-2001

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  Bulletin Nov 2001 Echo:

"Fun or Competition? / Spaß oder Wettbewerb?"(Author: Peter Baker)

Heinz D. Trost

"We always say that there is no competition in Square Dancing - but this is not completely true. Each dancer is competing with his own ego, he tries dancing as perfectly as possible!" Manfred Schweizer, the then president of the Stuttgart Rebläuse, said that at the beginning or our class.

For Square Dancers and Round Dancers, who consider themselves as part of the family, no matter at which level they dance, the world is still all right. They welcome experienced and not so experienced dancers, and if the weaker dancers show their intention to succeed, they get help from more experienced dancers as well as from Callers and Cuers.

In his article Peter Baker recommends separating excellent dancers from the average dancers and introducing competition dances. But the outcome of this would be as it is already in Ballroom Dancing. In many clubs they separate Popular Dancing from Ballroom Dancing. Very often these two groups have nothing to do with each other. The Ballroom Dancers won't lower themselves to dance with the Popular Dancers, who just dance for fun. For some Ballroom Dancers the others are just a financial help for covering the expenses for clubrooms and coaches. While Ballroom Dancers may practise at any time, for the rest, there remain only those times that the competition dancers don't want.

And at the competitions themselves: only the winners count, they glory in the spotlight. You don't see the darker side of couples leaving the room disappointed, frustrated, even crying, after getting fewer points from the judges. By the way: Ballroom Dancing shows that the competition character does not guarantee big sponsoring. Ballroom Dancing clubs are lucky if the local bakery, butcher or flower shop places their advertisement in the club magazine or on the tickets.

It's just because there is no competition in Square Dancing and Round Dancing, they are integrative sports - and I want it to stay that way!

Transl.: Marion Puschmann

*

Comment from Peter Baker:

It was certainly not my intention for my article to be read as recommending a split our activity. I certainly don't want to see competition other than Heinz describes in his first paragraph. But I do see more and more choreography in RD, that I feel is more appropriate to the competition dance floor. What I was trying to do, was to look into the future if it continues along its current path. I am very concerned at current developments to higher levels in both Squares and Rounds, mostly because I am quite content at the lower levels - just let's not fool ourselves that it can satisfy the desires of everyone at every club or special dance…even now! Dissatisfaction often leads to splits, as we know only too well when dancers leave their parent club to form a new one! If the subject is debated early enough, any dissatisfaction can be handled to keep the activity as a whole or any split can be done in an orderly manner, with few, if any, bad feelings.

Believe me, feelings are more often more important than facts!

"Wir sagen immer, im Square Dance gibt es keine Wettbewerbe -- doch das stimmt so nicht. Den Wettbewerb führt jeder Tänzer mit sich selbst: er versucht, möglichst fehlerfrei zu tanzen!", sagte Manfred Schweizer, damals Präsident der Stuttgarter Rebläuse am Anfang unserer Class.

Wo sich Square- wie Round Tänzer, egal welchen Ausbildungsstandes, als Teil des Ganzen, als Familie sehen, ist meist die Welt noch in Ordnung. Schwache wie stärkere Tänzer sind willkommen, - und wenn die Schwachen zeigen, dass sie versuchen, an sich zu arbeiten, geben ihnen stärkere Tänzer, aber auch Caller und Cuer Hilfen.

Peter Baker empfiehlt in seinem Text, die besten Tänzer vom Normalvolk zu trennen, bei ihnen Wettbewerbe einzuführen. Doch was dann geschehen würde, sehen wir z.B. im Gesellschaftstanz. In vielen Tanzclubs wird getrennt nach Breitensport und Turniertanz. Oft haben Breitensportler und Turniertänzer keinen Kontakt zueinander. Die Turniertänzer lassen sich nicht herab, mit den nur zum Spaß tanzenden Breitensportlern zu tanzen. Für etliche Turniertänzer sind die Hobbytänzer nur dazu gut, mit ihren Beiträgen die Übungsräume und Trainer zu finanzieren. Während Turniertänzer oft jederzeit im Vereinsheim üben können, bleiben für die Breitensport-Tänzer nur die Zeiten, die kein Turniertänzer haben mag.

Und dann bei den Turnieren: Dort zählen nur die Gewinner, sie sonnen sich im Licht. Dass da nach der Wertung die mit weniger Punkten bewerteten Paare enttäuscht, frustriert, ja weinend den Saal verlassen ... - die im Dunkeln sieht man nicht. Übrigens: Dass Wettbewerbscharakter noch kein Garant für großes Sponsoren-Interesse ist, zeigt gerade der Turniertanz. Turniertanz-Vereine müssen schon froh sein, wenn der örtliche Bäcker, Metzger oder Blumenladen im Vereinsheft oder auf den Eintrittskarten inseriert.

Nein, Square- und Round Dance sind eben weil es bei ihnen keine Wettbewerbe gibt, integrative Sportarten - und das soll so bleiben!

*

Kommentar von Peter Baker:

Es war ganz sicher nicht meine Absicht, dass mein Artikel als Aufforderung zur Teilung unserer Aktivität verstanden wird. Ich wollte auch bestimmt nicht eine andere Art Wettbewerb sehen als Heinz in seinem ersten Absatz beschreibt. Ich sehe nur mehr und mehr Choreographie im Round Dance, die nach meinem Gefühl eher auf die Tanzfläche eines Wettbewerbs gehört. Ich hatte versucht, einen Blick in die Zukunft zu werfen, wenn es in dieser Richtung weitergeht. Ich bin sehr besorgt wegen der laufenden Weiterentwicklung zu höheren Leveln bei Square und Round, vor allem, weil ich auf den niedrigeren ganz zufrieden bin - vermeiden wir aber den Selbstbetrug, dass damit die Wünsche eines jeden in jedem Club und auf jedem Special zu befriedigen sind. Unzufriedenheit führt oft zu Teilungen, was wir nur zu gut kennen, wenn Tänzer ihren Club verlassen, um einen neuen zu gründen! Wenn das Thema früh genug diskutiert wird, kann jede Unzufriedenheit so behandelt werden, dass entweder die Aktivität zusammengehalten werden kann oder irgendeine Teilung auf anständige Weise durchgeführt wird, mit - wenn überhaupt - nur wenigen schlechten Gefühlen.

Glaubt mir, Gefühle sind oft wichtiger als Fakten!

Übers.: Hansjörg, Editor

 

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