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Last Update: 15-Dec-2001

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The Bulletin as a Pillory? / Das Bulletin als Pranger?

Editor

The neat thing about fairytales is that they never really happened, and any similarity to real people is purely accidental Even so, it is still possible to believe that we can recognize one another in these stories.

Once upon a time...

there was a club and a caller who lived happily together, held classes, and increased the number of square dancers. One day, the club decided to start a new class, and agreed with the caller to make the usual arrangements. The Open Houses were successful, lots of people signed up, and the club and caller reached a written agreement for the duration of the class.

A good fairytale would end this way:

... and so they danced happily ever after, and introduced more and more people to the friendship of square dance.

But many fairytales tell the story of greedy people:

…Then suddenly a few evenings later the harmony was shattered. All of a sudden the caller wanted almost double the amount he had agreed upon, and threatened to resign if his demands were not met.

But in every fairytale the wicked witch gets her comeuppance:

… The club wouldn't give in to blackmail, accepted the resignation and looked for a new caller for the class. But when the first caller realized what he had done and wanted to come back, he was no longer welcome, and suddenly had nothing.

The moral to this tale: A bird in the hand is worth two in the bush.

*

Unfortunately this story has a real background: we received a letter from a club with a request that we publish it. It was very similar to the story above, it also had the names of all those involved. Naturally, in such a case we wanted to hear from both sides, and invited the caller to give his version of the story. His answer:

"You cannot print this letter from the …, as it is full of false statements. I request a confirmation that you will not print it, as I have hired a lawyer to deal with this matter."

Unfortunately, the request to name the false statements remains unanswered.

We are fairly sure that what happened has already been discussed in the area concerned, and that a publication in this instance in the Bulletin would have little effect. Therefore we pose the following questions:

- "How do you handle contractual demands, which use an actual situation (here, the class had already begun), to put the club under pressure?"
- " How would your club have behaved?"

*

We ask for your suggestions, but for once we would like to mention our thoughts on the subject: on the basis of our experience, we believe the Bulletin is an unsuitable place to disseminate all kinds of accusations. Word of mouth in the local area is much more effective.

But always be aware: only spread facts you can prove!

Transl.: Gina Draker

Das Schöne an Märchen ist, dass sie nicht wirklich passiert sind und jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen rein zufällig ist. Es ist natürlich trotzdem möglich, dass sich der eine oder andere darin wiederzuerkennen glaubt.

Es war einmal ...

ein Club und ein Caller, die lebten friedlich miteinander, hielten Classes ab und mehrten die Anzahl der Square Dancer. Eines Tages beschloss der Club, wieder einmal eine Class zu beginnen und vereinbarte mit dem Caller, diese zu den üblichen Bedingungen durchzuführen. Die Open Houses waren erfolgreich, es gab viele Anmeldungen und Club und Caller schlossen einen schriftlichen Vertrag über die Durchführung der Class.

Ein gutes Märchen würde nun enden:

... und so tanzten sie immer weiter und brachten immer mehr Menschen die Freuden des Square Dance nahe.

Manche Märchen erzählen aber auch von habgierigen Menschen:

... Doch schon einige Abende später war das gute Verhältnis plötzlich gestört. Der Caller wollte plötzlich fast das Doppelte des vereinbarten Lohns und drohte bei Nichterfüllung seiner Forderung mit Kündigung.

In jedem Märchen geht aber am Ende der Bösewicht leer aus:

… Der Club ließ sich aber nicht erpressen, nahm die Kündigung an und suchte einen neuen Caller für die Class. Als aber der erste Caller merkte, was er getan hatte und wiederkommen wollte, wurde er nicht mehr eingelassen und hatte nun plötzlich gar nichts mehr.

Merke: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach.

*

Leider hat diese Geschichte einen ernsten Hintergrund: Wir bekamen von einem Club einen Brief mit Bitte um Veröffentlichung. Er war der obigen Geschichte sehr ähnlich, enthielt auch "Ross und Reiter", das heisst die Namen aller Beteiligten. Selbstverständlich wollen wir in solchen Fällen beide Seiten zu Wort kommen lassen und baten den Caller um eine Darstellung der Vorkommnisse aus seiner Sicht. Seine Antwort:

"Dieses Schreiben von den ... darf nicht gedruckt werden, da es sich um Falschaussagen handelt. Ich bitte um Bestätigung, dass es nicht gedruckt wird, da ich einen Anwalt mit dem Thema beauftragt habe."

Die Bitte, die Falschaussagen zu nennen, blieb leider unbeantwortet.

Wir sind ziemlich sicher, dass sich die Ereignisse in der betreffenden Region ohnehin herumgesprochen haben und darum eine Veröffentlichung dieses Falls im Bulletin wenig zusätzliche Wirkung hätte. Dennoch beschäftigen uns nun folgende Fragen:

- "Wie geht man mit vertragswidrigen Forderungen um, die die aktuelle Lage (hier: angefangene Class) dazu benutzen, den Club unter Druck zu setzen?"
- "Wie hätte sich Euer Club verhalten?"

*

Wir bitten Euch um Vorschläge, möchten aber ausnahmsweise gleich unsere eigene Meinung dazu sagen: Aufgrund unserer Erfahrungen halten wir das Bulletin für einen ungeeigneten Platz, Anschuldigungen aller Art zu verbreiten. Viel wirkungsvoller ist meist die regionale Mundpropaganda. Wobei aber immer gilt: nur beweisbare Tatsachen dürfen verbreitet werden!

 

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