Bulletin March 2002
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Round Dancing was exposed to deep changes during the past 30 years. The two big "revolutions" truly were the introduction of Roundalab Figure Standards and the more recent introduction of technical details like bodyposture, footwork, headposition etc.. The introduction of both have caused some commotion among traditionalists, cause they feared the approach of RD towards classic Ballroom Dancing. But we all have to face the fact that those good old days when Stepcues played an important role are gone as well as the belief that the mere execution of steps leads to dancing a phase VI Waltz. The question is: Were the old days really the only good ones; or were they just different? The blessings of Figure Standards are known to every cuer and several generations of cuers - Iīm one of them - know Thru, Side, Close, Side to BJO; only as Chasse to BJO;. But is it really necessary to introduce technical terms like bodyposture and foot position to RD? Would I say no, we all had to admit that RD is not only a circular movement but it doesnīt move at all and I could close the file. As members of a danceclub we take the opportunity of a good technical education in ballroom dancing to support our RD activities. Many other cuer couples, here in Europe and all over the world, have done this already for several years. We probably have one thing in common: The realization that the basic rules of moving together with a partner apply to both ballroom and round dancers. Hence, there is no doubt that teaching dance technique, which is based on these rules should be a fundamental part of every partner dance education. "How do I have to place my foot and adjust my upper body to avoid that my partner becomes my opponent?" "Which head position helps most to execute a certain turn?" The answers to these questions have not much in common with the slight snobbish and old-fashioned term named "Styling". And the answers should not contribute to look nicer on the floor but to create a partner relationship which makes partner dancing and its learning easier. One canīt stop the progress, but one can determine its direction. And the direction progress should take is to shift the emphasis from higher level dancing to higher quality dancing in all levels. Students should face the terms and contents of technique earlier then with beginning of Phase V. The danger of overtaxing students especially beginners is certainly given. Teachers should be aware how much to demand at a certain point of education and still keep the students happy. Our strive to present knowledge should not undermine the big advantages RD certainly has - to learn a lot of beautiful dance figures in a nice atmosphere, short time and in an unbeatable easy way. The introduction of dance technique should be considered as a natural progression of modern RD. Carefully placed it neither leads to a destruction of RDīs virtues nor will it spread RD apart from the other dance forms under the roof of EAASDC. A good technique should be the goal of every dancer in every state of education, from clogging beginner to C2 square dancer. And every dancer should have the opportunity to develop with his personal skills. This requires a good education of all dance leaders in ECTA. The "Education Program" which is on its way will contribute a lot especially in respect of handling this second "revolution" in RD. |
Der RD hat sich in den letzten dreißig Jahren stark verändert. Die beiden größten "Revolutionen" dabei waren sicherlich die Einführung der Roundalab Figuren Standards und die in letzter Zeit verstärkte Einführung der Tanztechnik mit den Schwerpunkten Körperhaltung, Fußarbeit, Kopfpositionen etc.. Auch wenn die Figuren Standards mittlerweile etabliert und ständigen Verbesserungen unterliegen, so haben beide o.g. Veränderungen bei den Traditionalisten verständlicherweise Besorgnis ausgelöst, führten sie doch zu einer Annäherung an den klassischen Gesellschaftstanz. Die gute alte Zeit in denen Stepcues eine wesentliche Rolle spielten ist damit ebenso überholt wie die Vorstellung, dass man allein durch die Beherrschung der Schrittkombinationen einen Walzer Phase VI tanzen kann. Aber war die alte Zeit wirklich die einzig gute; oder war sie vielleicht einfach nur anders? Die Segnungen der Figuren Standards sind jedem Cuer geläufig und es gibt Generationen von Cuern - zu denen ich ebenfalls zähle - die ein Thru, Side, Close, Side to BJO; nur noch unter dem Namen Chasse to BJO; kennen. Aber ist es wirklich notwendig, auch tanztechnische Begriffe wie Drehgradzahlen, Körperhaltung und Fußpositionen im RD einzuführen? Würde ich diese Frage verneinen, müssten wir zugeben, dass sich der RD nicht einmal mehr im Kreis sondern auf der Stelle bewegt und der Artikel wäre hier beendet. Als Mitglieder eines Tanzclubs nutzen wir die Vorteile einer guten tanztechnischen Ausbildung im Gesellschaftstanz zur Unterstützung unserer RD Aktivitäten. Viele andere Cuerpaare, hier in Europa und überall auf der Welt, tun dies ebenfalls schon seit Jahren. Uns allen ist vielleicht eines gemeinsam: Die Erkenntnis, dass die Grundregeln der Bewegungslehre für Gesellschaftstänzer sowie für Round Tänzer gleichermaßen gelten. Damit steht auch außer Frage, dass Tanztechnik, die auf diesen Grundregeln basiert, ein fundamentaler Bestandteil einer jeden Ausbildung im Paartanzen sein muss. "Wie muss ich meinen Fuß ansetzen und meinen Oberkörper ausrichten, damit mein Partner nicht zu meinem Gegner wird?" "Welche Kopfpositionen helfen uns am besten, eine bestimmte Drehung auszuführen?" Die Beantwortung dieser Fragen haben wenig gemein mit dem snobistisch angehauchten und stark verstaubten Begriff des "Stylings". Die Antworten sollen nicht in erster Linie dazu beitragen, schöner zu tanzen, sondern das Paartanzen an sich und dessen Erlernen zu vereinfachen. Man kann den Fortschritt nicht aufhalten, aber man kann ihn kanalisieren. Und kanalisieren heißt, den Schwerpunkt von immer höherphasigem Tanzen auf eine höhere Qualität des Tanzens in allen Leveln zu verlagern. Die Begegnung der Students mit den Begriffen und Inhalten der Tanztechnik sollte nicht erst mit Übergang in die Phase V beginnen. Eine Gefahr der Überforderung besonders bei Anfängern besteht hierbei sicherlich. Jeder Übungsleiter muss sich darüber klar sein, wie viel er von seinem Wissen an die Students weitergibt, ohne sie zu überfordern. Unser Bestreben nach Wissensvermittlung darf nicht die großen Vorteile des RD untergraben - viele schöne Tanzfiguren in netter Atmosphäre, kurzer Zeit und auf unschlagbar einfache Art und Weise zu erlernen. Die Einführung der Tanztechnik sollte als eine natürliche Weiterentwicklung des modernen RD angesehen werden. Sie führt bei vorsichtigem Umgang weder zur Zerstörung seiner Tugenden noch zur Entfernung von den anderen angebotenen Tanzarten innerhalb der EAASDC. Eine gute Technik sollte das Bestreben aller Tänzer auf jedem Level der Ausbildung sein, vom Clogging-Anfänger bis zum C2 Square Dancer. Und jedem Tänzer sollte die Möglichkeit offen stehen, sich nach seinen Fähigkeiten zu entwickeln. Dies bedingt eine gute und fundierte Ausbildung aller Übungsleiter der ECTA. Das in Arbeit befindliche "Education Program" wird sicher einen großen Beitrag auch im Hinblick auf den Umgang mit dieser zweiten "Revolution" im RD leisten. |