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Last Update: 25-Dec-2003

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Teaching is much more than Figure Definitions

Tänzerausbildung ist mehr als nur Figurenwissen

Michael Franz

Square dancing is a very nice hobby. When I completely immerse myself in the substance of square dancing during club-nights, both as dancer and caller, it is like a short holiday. So I was really disappointed, almost shocked, when I experienced what I will quickly explain to you.

Emergency Call for Medical Aid

During the Fall Round-up in Braunschweig / Germany, Klaus Andrzejczak took the opportunity at the beginning of his calling spot to ask a square to set up the ECMA-procedure, because I wanted to take a photo of it for teaching purposes. From the reaction of the dancers on the whole floor, both of us quickly realised a need for a re-teach of the ECMA-procedure.

 The ECMA-procedure, invented to activate help in emergencies, was only known to a minority. For me this was a shattering result and again strengthened my fear that too many of us obviously do too little for the education of the dancers apart from the figure definitions. Besides the figures, square dancing involves people who nurture this wonderful hobby. For a long time square dancing has been something like an island. An island where you can recover from the stress and setbacks of the day. An island where everyone treats others with politeness and courtesy. These virtues, and the willingness of helping each other, I sadly see disappearing. All of us who, as leaders into square dancing, as caller, caller-partner, president or club-senior, should all work together to achieve the goal of reinforcing these positive attributes in square dancing.

 The caller usually takes the biggest portion of responsibility of this. He is the first to influence the students / dancers. If a student isn't led into the "secrets" of square dancing together with the figure-definitions, he probably may learn them, if at all, a very hard way from others. But this "borderland" turns square dancing into what each of us values. A hobby without pressure. The only pressure in square dancing is that exerted by everyone upon himself not to disappoint the seven others in the square; to help them with all his might to have a very pleasant, very successful tip, evening or complete special. For this effort will pay off. It comes back with interest. And that's the help all of us should be able to give, but we can only give this help, if we know what to do in the appropriate situation. Especially in case of ECMA, it's very important to know what to do. Because in the worst case, every second counts in a life-or-death situation! To be able to help efficiently in such extraordinary situations, I invite all of you to remember those "fringe elements" of square dancing. Have some "training" on it from time to time. Everyone is thankful to receive help quickly if it is because of an emergency, or someone got lost in his square or a square has broken down.

We as leaders are only able to help if we recognise someone needs help. Therefore we should use the delivered methods as tools and these tools should be in standby to use them quickly and efficiently. And everyone will benefit from it:

  1. The dancer, he doesn't need to feel alone and insecure;
     
  2. The square, everyone can concentrate on the dance, because everyone can rely on getting help in an unusual situation;
     
  3. The floor, because by recognising each other, the squares work as a unit to achieve one goal and to help each other to reach this goal;
     
  4. The club, because normally clubs whose dancers have outstanding square dancing behaviour are often recognised as enjoying a better reputation  than others;
     
  5. The caller, gets his benefits from having taught his students very well, because it spreads in no time who is a good teacher and who isn't. You don't get such a reputation as a gift, but once you've worked at it, some things become easier than you could not dare imagine before.

It's certain that nothing enters people's brains automatically and so I strongly urge all of you again: Teach the "fringe elements" to the dancers. Start tomorrow and begin with the ECMA-procedure - it may save lives!

Square-Dance ist ein sehr schönes Hobby. Es ist für mich als Tänzer aber auch als Caller jedes Mal eine Art Kurzurlaub, wenn ich  während des Clubabends ganz und gar in die Materie Square-Dance eintauche. Umso mehr war ich enttäuscht, ja fast schockiert, als ich erleben musste, was ich Euch kurz schildern möchte.

Emergency Call for Medical Aid

Während des Fall Round Up in Braunschweig hatte Klaus Andrzejczak sich die Freiheit genommen, zu Beginn seiner Calling-Zeit einen Square zu bitten einen ECMA nachzustellen, da ich diesen für Lehrzwecke fotografieren wollte. Auf Grund der Reaktion der Tänzer auf dem gesamten Floor war uns beiden schnell klar, dass die gesamte ECMA Prozedur dringenden aufgefrischt werden musste.

 Die ECMA Prozedur, die in Notfällen schnell Hilfe herbeischaffen soll, war nur einer Minderheit ein Begriff. Durch das für mich niederschmetternde Ergebnis, wurde wieder einmal meine Befürchtung genährt, dass viele von uns offensichtlich zu wenig für die Ausbildung der Tänzer außerhalb des Figurenwissens tun. Neben den Figuren besteht Square-Dance nämlich noch aus Menschen, die dieses schöne Hobby pflegen. Langezeit war Square-Dance immer noch so etwas wie eine Insel. Eine Insel, auf der man sich vom täglichen Stress und Ellenbogen stoßen erholen konnte. Eine Insel, auf der man den anderen höflich und zuvorkommend begegnet. Diese Tugenden, ebenso wie Hilfsbereitschaft untereinander sehe ich leider schwinden. Wir alle die wir im Square-Dance als Leader tätig sind, als Caller, Caller-Partner, als Präsident oder als Club-Ältester, wir alle sollten uns gemeinsam bemühen diese positiven Eigenschaften im Square-Dance wieder mehr zu fördern.

 Dem Caller kommt nahe liegender Weise eine große Portion Verantwortung hierfür zu. Er ist die Person, die den ersten Einfluss auf die Students / Tänzer hat. Wird ein Student nicht vom Caller in die "Geheimnisse" des Square-Dance abseits der Figuren eingewiesen, wird er sie wenn überhaupt nur sehr schwer von anderen lernen können. Gerade diese "Randbedingungen" machen Square-Dance zu dem was wir so an ihm schätzen. Ein Hobby, bei dem es keinen Leistungsdruck gibt. Der einzige Druck, den es geben sollte, ist der eines jeden an sich selbst, die sieben anderen im Square nicht zu enttäuschen und ihnen nach besten Kräften zu helfen, den Tip, den Abend oder das ganze Special so angenehm wie möglich, so vergnüglich wie möglich zu gestalten. Denn dieses Bemühen zahlt sich aus. Es kommt vielfach zurück. Und diese Hilfe ist es, die wir alle leisten können sollten, aber nur leisten werden, wenn wir wissen was in welcher Situation zu tun ist. Gerade im Fall ECMA ist es besonders wichtig zu wissen, was zu tun ist. Geht es doch hierbei im schlimmsten Falle um Sekunden, die über Leben oder Tod entscheiden! Um eben in solchen Extrem-Situationen wirklich gezielt handeln zu können, fordere ich Euch alle auf, diese "Randproblematiken" des Square-Dance nicht zu vergessen. Geht von Zeit zu Zeit her und "übt" mit den Tänzern diese Vorgehensweisen. Ein jeder ist dankbar, wenn ihm schnell geholfen wird, sei es bei einem medizinischen Notfall, oder wenn sich jemand im Square verlaufen hat oder wenn der Square zusammengebrochen ist.

Wir als Leader können aber nur helfen, wenn wir erkennen, dass jemand Hilfe benötigt. Deswegen sollten wir die zur Verfügung stehenden Mittel als Werkzeuge nutzen und diese stets einsatzbereit halten, damit die Werkzeuge besonders schnell und effektiv eingesetzt werden können. Davon hat jeder etwas:

  1. Der Tänzer, er fühlt sich nicht allein und unsicher.
     
  2. Der Square, alle können sich auf den Tanz konzentrieren, weil alle sicher sein können, dass sie in einer unregelmäßigen Situation nicht alleine gelassen werden.
     
  3. Der Floor, da durch die Beachtung untereinander die Squares als eine Einheit arbeiten, die ein Ziel haben und untereinander bestrebt sind sich zu diesem Ziel zu führen.
     
  4. Der Verein, da zugegebener Maßen Vereine, deren Tänzer durch eine herausragende Square-Dance Etikette auffallen, häufig ein besseres Ansehen genießen als andere.
     
  5. Der Caller, er profitiert davon seine Tänzer umfassend ausgebildet zu haben, indem sich schnell herumspricht, wer seine Students gut anleitet und wer nicht. Eine solche Reputation bekommt man nicht geschenkt, aber wenn man sie sich erst erarbeitet hat, ergibt sich manches, von dem man nicht zu träumen gewagt hat von allein.

Von alleine geht allerdings nichts in die Köpfe der Menschen und deshalb noch mal meine dringende Bitte an Euch alle: Vermittelt den Tänzern das Randwissen. Beginnt am Besten gleich morgen und startet mit der ECMA-Prozedur - sie kann Leben retten!

 

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