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Last Update: 15-Feb-2004

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50 Years of Square Dancing in Germany (Part 3)

50 Jahre Square Dance in Deutschland(Teil 3)

Hartmut Heiber, Köln
(First published / Zuerst veröffentlicht in www.ceder.net, 1999)

The oldest German clubs existing now are those in Frankfort ("Beaux & Belles" founded in 1954), Wiesbaden ("Kuntry Kuzins" founded in 1955), Darmstadt ("Darmstompers" founded in 1959), and Heidelberg ("Heidelberg Hoedowners"), but also in Munich ("Munich Dip-n-Divers" founded in 1958) and Berlin (clubs founded in the sixties). At that time, nearly all clubs were founded by American personnel, often in military areas. Often German membership was very limited as those clubs had American statutes (military status). Afterwards the clubs were converted to German clubs with German statutes, and numbers of American members were reduced as German membership grew with the time.

But also Canadian military servicemen founded Square dance clubs, during the sixties, and afterwards let German dancers come in, e.g. in Lahr (Black Forest) and Soest (Westphalia). Even at American military airbases outside the American Zone clubs were founded, e.g. in Bitburg (Eifel), in Geilenkirchen (AWACS base) and Brunssum in the Netherlands (Afcent base), not far from the German border. It is remarkable that specially in the Rhine Main area, i.e. the area between Frankfort and Mannheim, the most clubs can be found, a sort of nucleus of German Square Dancing. From here the movement spread all over the land, but in other areas, e.g. in the British Zone (North Rhine-Westphalia, Lower Saxonia, and the whole north of Germany, clubs were founded later, often in the 70s and 80s, and the club founding boom is still going on nowadays. Many clubs in Germany were founded by folk dancers and the like, others by Country clubs and Country music fans, still others by people loving American culture and way of life.

The European Association of American Square Dancing Clubs (EAASDC) grew with the time and spread all over Germany, the Netherlands, Belgium, Switzerland, Austria, and now even the Czech Republic. Only Denmark, Sweden, and the United Kingdom, also the Netherlands and the Czechoslovaks (the Czech and Slovak Republics) have their own national associations where their clubs are organized.

In 1975, the EAASDC had about 80 member clubs, and it is interesting that among them were also British, Norwegian, Icelandic, Dutch, Belgian, Italian, Spanish clubs, and even one in England. After that time came the club founding boom that is still going on, nowadays the EAASDC has about 460 clubs in eight nations: The big majority are German clubs, the rest are Dutch (12), Belgian (6), Swiss (7), Austrian (3), Czech (2), Italian (1), and Spanish (1) clubs. The majority of them are Mainstream clubs, but we also have Plus clubs and high level clubs dancing A1 to C3A.

Die heute noch existierenden ältesten Clubs sind die bereits genannten, die Frankfurter "Beaux & Belles" (1954), die "Heidelberg Hoedowners" (ca 1955), die Wiesbadener "Kuntry Kuzins" (1955), die Darmstädter "Darmstompers" (1959), aber auch die Münchner "Dip-n-Divers" (1958) und die alten Berliner Clubs, die in den 60er Jahren gegründet wurden. Zu jener Zeit, wie bereits gesagt, wurden fast alle Clubs durch Amerikaner auf Militärbasen gegründet, später kamen mehr Deutsche hinzu, und die amerikanischen Clubsatzungen wurden in deutsche Vereinssatzungen umgewandelt. Die amerikanische Mitgliedschaft schrumpfte, während die Zahl der deutschen Mitglieder mit der Zeit zunahm.

Aber auch kanadische Militärangehörige, die hier stationiert waren, gründeten Square Dance Clubs in den 60er Jahren, z.B. in Lahr in Baden und in Soest (Westfalen). Außerdem wurden auf NATO-Militärbasen außerhalb der Amerikanischen Zone Clubs gegründet, z.B. in Bitburg (Eifel), Geilenkirchen (AWACS-Standort) und in Brunssum in den Niederlanden (Afcent Base), nicht weit von der deutschen Grenze, in Süd-Limburg. Es ist natürlich, aber auch bemerkenswert, dass im Rhein-Main-Gebiet, d.h. der Gegend zwischen Frankfurt a.M. und Mannheim, die meisten Clubs zu finden sind, sozusagen der Kern der deutschen Square Dance-Bewegung. Von hier breitete sie sich über ganz Westdeutschland aus, jedoch wurden in anderen Landesteilen, z.B. der Britischen Zone (Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und ganz Norddeutschland) die Clubs später gegründet, oft erst in den 70er und 80er Jahren, und der Boom der Clubgründungen geht heute unvermindert weiter, sodass mittlerweile die Marke der 500 der EAASDC angehörenden Clubs längst überschritten ist. Dazu kommen noch die Clubs und Gruppen, die nicht oder noch nicht diesem Dachverband angehören. Viele Clubs in Deutschland wurden von Volkstänzern und dergleichen gegründet, andere von Country- und Western-Clubs und Country-Musik-Liebhabern, noch andere von Leuten, die amerikanische Kultur und Lebensstil lieben.

Der Dachverband European Association of American Square Dancing Clubs (EAASDC) wuchs mit der Zeit und verbreitete seinen Einfluss in ganz Deutschland, aber auch in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Österreich und sogar der Tschechischen Republik, obwohl nicht alle Clubs dieser Nationen EAASDC-Mitglieder sind. Nur Dänemark, Schweden und Großbritannien, ebenso die Niederlande und die Tschechoslowaken, d.h. die Tschechische und die Slowakische Republik, haben auch ihre eigenen Dachverbände, in denen die Clubs organisiert sind.

Im Jahre 1975 hatte die EAASDC etwa 80 Mitgliedsclubs, und es ist interessant, dass darunter auch britische, norwegische, isländische, niederländische, belgische, italienische und spanische Clubs waren. Nach jener Zeit kam der große, heute noch andauernde Clubgründungsboom. Wie gesagt hat die EAASDC heute mehr als 500 Mitgliedsclubs. Die genaue Zahl ist schwer zu ermitteln, weil bei der Mitgliedererfassung auch Doppeleintragungen, Round Dance und Clogging Clubs, Clubabteilungen u.ä. eine Rolle spielen. Die große Mehrheit bilden natürlich die deutschen Clubs, gefolgt von den holländischen, Schweizer und belgischen Clubs. Ebenso bilden, was das Tanzprogramm angeht, die Mainstream-Clubs die große Majorität, aber es gibt auch Plus-Clubs, High Level-Clubs (Advanced und Challenge).

 

 

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