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Last Update: 04-Aug-99

Logo EAASDC Bulletin 8/99
 

The half is more than the whole

Die Hälfte ist mehr als das Ganze

Hans Beil, EAASDC Vice President

This title line is almost 3000 years old and originates from the Greek poet Hesiod (8th century B.C.). He expresses his own experience that one can achieve more when intensively dealing with only a part of a matter than when pursuing all at one time. Under this aspect we have thought about the Jamborees.

Reduction of Jamborees - why?

Not many years back the number of dancers at a Jamboree generally was in the area of 1200 to 1400 and figures of participants around or under 1000 were the exception. This changed dramatically in the last years. Today we have to note that an average number of about 1000 dancers already is a success and there are many Jamborees at which a much smaller number of dancers is present, as for example: Round Up 98 (Ansbach): ~ 700 dancers, Spring Jamboree 99 (Wesel): ~ 600 dancers.

A figure of about 1100 dancers like at the Summer Jamboree 1999 in Leverkusen unfortunately is a – though a very pleasant – exception.

This development resulted in that the financial results of a Jamboree in many cases did not correspond with the pre-calculation despite door prices up to DM 25.-. They ended with losses, which according to the present rules are to be paid by EAASDC and ECTA. The result was that the annual EAASDC budget was charged with amounts of 6.000,- to 8.000,- DM.

The reasons for the reduced number of participants of Jamborees certainly are complex:

  • the costs of participation:
    • door fees of about 25.- DM
    • increased fuel prices
    • much higher costs for accommodation and food
  • increased number of Specials:
    • they are relatively close to the residence,
    • there are numerous different dances,
    • the program offers attractive callers or cuers.

A compensation of the losses of Jamborees by reducing costs is not possible because the hosting clubs already look for the outmost economy and cancellations almost are impossible. Increasing the door price which already now have reached a certain "pain line" can not be used for compensation because this certainly would result in further reductions of the number of participants. The only alternative, which remains, is to make the Jamborees more attractive for the dancers.

One obstacle in this regard certainly is that with 4 Jamborees per year – in addition to the Student Jamboree hosted by ECTA – they are in competition with each other and may cause to think about which of those 4 Jamborees one should visit.

Additionally it should be considered that in 1998 already 2 Jamborees had to be cancelled because there were no hosting clubs.

On basis of detailed considerations the EAASDC Board arrived at the view that only a reduction of the number of Jamborees combined with a revalorization of the program offers the chance to increase the number of dancers at a Jamboree up to former sizes and thus to reach balanced financial results.

Besides the Fall Round Up which is fixed in our Statutes as date of the compulsory annual Membership Meeting a second Jamboree should take place at a date sufficiently remote from both the Fall Round Up and the Student Jamboree. One possibility would be the weekend after "Ascension Day".

Such a change of our present practise certainly is a trenchant measure, which according to our view shall be decided not only by the member clubs represented in a Membership Meeting where only less than one quarter of the member clubs are present. Therefore we would like to have a voting by letter. The Membership Meeting at the Fall Round Up would have to adopt this way of proceeding. Thereafter the voting by letter with the respective changes of our By-Laws and the Guidelines for Jamboree could take place. The result could be available at the Winter Jamboree of this year.

We would be glad to receive reaction from the member clubs with regard to these ideas and intentions in order to eventually consider them in the further actions. Please send your replies to:

Diese Titelzeile ist fast 3000 Jahre alt und stammt von dem griechischen Dichter Hesiod (8. Jh. v. Ch.). Er drückte damit seine eigene Erfahrung aus, daß wenn man sich nur um einen Teil einer Sache intensiv kümmert, mehr erreicht wird, als wenn man alles gleichzeitig verfolgt. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir uns Gedanken über die Jamborees gemacht.

Weniger Jamborees - warum?

Noch vor einigen Jahren lag die Zahl der Teilnehmer an Jamborees regelmäßig im Bereich von 1200 bis 1400 und eine Teilnehmerzahl von um oder unter 1000 war die Ausnahme. Dies hat sich in den letzten Jahren dramatisch geändert. Wir müssen heute feststellen, daß eine durchschnittliche Teilnehmerzahl von um 1000 Tänzer schon ein Erfolg ist und bei vielen Jamborees nur weit weniger Tänzer anwesend sind, z.B. Round Up 98 (Ansbach): ~ 700 Tänzer, Spring Jamboree 99 (Wesel): ~ 600 Tänzer.

Eine Beteiligung von rund 1100 zahlenden Tänzer, wie beim Summer Jamboree 99 in Leverkusen ist leider nur eine - wenn auch sehr erfreuliche - Ausnahme.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, daß die finanziellen Ergebnisse der Jamborees in vielen Fällen leider den vorher erstellten Kalkulationen trotz Eintrittsgeldern im Bereich von DM 25,- nicht entsprachen. Sie endeten mit einem Fehlbetrag, der von der EAASDC und ECTA gemäß den derzeitigen Regeln je zur Hälfte zu tragen war. Dies führte dazu, daß in den letzten Jahren der Jahresetat der EAASDC mit Beträgen von 6.000,- bis 8.000,- DM belastet war.

Die Gründe für die zurückgegangene Zahl von Teilnehmern an Jamborees sind sicherlich vielschichtig:

  • die Kosten für die Teilnahme:
    • Eintrittspreise von ca. 25,- DM,
    • gestiegene Kraftstoffkosten,
    • wesentlich höhere Kosten für Übernachtung und Verpflegung,
  • gestiegene Anzahl von Specials:
    • sie sind relativ nahe am Wohnort,
    • es gibt eine Vielzahl verschiedenartiger Tanzveranstaltungen,
    • es stehen attraktive Caller oder Cuer auf dem Programm.

Ein Ausgleich der Defizite von Jamborees ist durch Einsparungen auf der Kostenseite nicht zu erreichen, da hier jeder veranstaltende Club schon auf äußerste Sparsamkeit bedacht ist und Streichungen kaum möglich sind. Eine Erhöhung der Eintrittspreise, die schon heute eine gewisse "Schmerzgrenze" erreicht haben, kommt als Ausgleich schon deswegen nicht in Betracht, weil dies sicherlich nur zu einem weiteren Rückgang der Teilnehmerzahlen führen würde. Als einziger Ausweg bleibt danach nur, die Jamborees selbst für die Tänzer attraktiver zu machen.

Ein Hindernis dabei ist sicherlich, daß mit einer Zahl von 4 Jamborees pro Jahr - neben dem von ECTA veranstalteten Student Jamboree - diese untereinander in Wettbewerb treten und manchen zu der Überlegung veranlassen, zu welchem dieser 4 Jamborees man fahren sollte.

Zusätzlich muß berücksichtigt werden, daß in 1998 bereits zwei Jamborees wegen fehlender Bewerbungen ausfallen mussten.

Aufgrund reiflicher Überlegungen ist der Vorstand der EAASDC zu der Auffassung gekommen, daß nur eine Verringerung der Zahl der Jamborees bei gleichzeitiger Aufwertung des Programms Aussicht hat, für die Zukunft die Zahl der Teilnehmer an einem Jamboree auf frühere Größen zu erhöhen und so wieder zu einem ausgeglichenen finanziellen Ergebnis zu kommen.

Neben dem Fall Round Up, das in unserer Satzung als Zeitpunkt der zwingenden jährlichen Mitgliederversammlung festgeschrieben ist, sollte für ein zweites Jamboree ein Zeitpunkt gewählt werden, der sowohl vom Fall Round Up als auch dem Student Jamboree ausreichend entfernt ist. Eine Möglichkeit wäre das Wochenende nach "Himmelfahrt".

Eine solche Änderung unserer bisherigen Praxis ist sicherlich eine einschneidende Maßnahme, über die nach unserer Meinung nicht nur die in der Mitgliederversammlung vertretenen Mitgliedsvereine entscheiden sollten. Dort ist nur weniger als ein Viertel der Mitgliedsclubs vertreten. Aus diesem Grunde wollen wir schriftlich abstimmen lassen. Diese Verfahrensweise müßte die Mitgliederversammlung beim Fall Round Up beschließen. Danach könnte die schriftliche Abstimmung mit den entsprechenden Änderungen der Geschäftsordnung sowie der Richtlinien für Jamborees erfolgen, deren Ergebnis dann beim diesjährigen Winter Jamboree vorliegen würde.

Wir würden uns freuen, aus dem Kreis der Mitgliedsclubs Reaktionen auf diese Überlegungen und Absichten zu erhalten, um sie gegebenenfalls für das weitere Vorgehen berücksichtigen zu können. Schickt Eure Antworten bitte an:

EAASDC President

Rainer & Margarete Scheiblich

Föhrer Straße 44

65199 Wiesbaden

Fax: 0611 9419 721

email: president@eaasdc.eu

 

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