Bulletin 9/99
| Long, long ago - in 1984 to be precise - when
my mind was still focused on the fact that the Federal Republic of Germany
got a new president, that the first Americans walked around in space without
a safety leash and that the Germans had not won the European Championship,
something happened close to where I live, which was not reported on any
news program, but which was to influence my life quite strongly.
In Griesheim some dancers had founded a new square dance club - the Tagalongs! After some arguments in their former club they decided on short notice to become "independent". They soon realized that every beginning is difficult. This troublesome start is still documented in our club chronicle. One can read there that the Tagalongs had - within one year only - three new boards. I don't think there are many clubs who managed that. But after initial starting problems the club members learned to co-operate and things could really start. The Tagalongs' first dance place was in Griesheim at the "Zum Donauschwabenhof". We had a lot of fun and action with the first caller Fred Kamuff. We love to reminisce about great parties, especially the carnival parties in freezing temperatures. But, like in real life, just as the club began to grow and flourish, dark clouds appeared on the horizon. The caller couldn't spare the time any longer ..... Luckily we soon found a replacement. We had a choice of four callers and we decided to hire Lou Popowsky. Lou was a charming American who came every week by motorbike from Frankfurt to Griesheim near Darmstadt to call for the club, carrying wife and equipment in the sidecar. He rode every week, no matter if the sun was shining or if it was raining or snowing! But the club had to say goodbye to Lou as well. He had to leave Germany in 1988 and therefore also the Tagalongs. It was a matter of honor to have a big farewell party "Lou's last dance in Germany" before he left. Nearly 200 dancers attended and made the party a memorable experience. Having lost Lou the Tagalongs once again had to find a new caller. They soon found Uwe Krämer. He turned out to be a good choice, because in 1998 Uwe was able to celebrate his 10th calling anniversary at a surprise party with the Tagalongs and many visitors from other clubs. But back into the past. After Lou had left and after some club members had dropped out, the Tagalongs consisted of less than 20 members. Suddenly they had to ask themselves how to proceed. But they were lucky: the following class consisted of 16 students and the club survived. In 1990 - when I was still trying to grapple with Germany winning the Football World Championship, the Reunion and the low US dollar - the Tagalongs moved from Griesheim to Pfungstadt. Goodbye to "Zum Donauschwabenhof", hello to "Zur Krone". The so-called "Glockenwirt" is still the Tagalongs' home. Four years later - in 1994, when I finally realized what fun square dance can offer - the Tagalongs celebrated their 10th club anniversary together with 300 guests in Pfungstadt. The dancers danced for 8 hours, till their socks were smoking. And at the end everybody agreed: it had been a great anniversary dance. In the meantime it's 1999 - shortly before the new millennium - and we had to say goodbye to our president, who after 10 years on the board is prematurely "retiring" due to professional reasons. What else is there worth reporting? The Tagalongs consist now of 75 members who love to party and are quite active in square dancing. This is encouraged by our travel co-ordinator Marlies who sends us traveling all over Germany. But if you think we are only haunting Germany, you are wrong . We have also been to Prague and Paris. Beside our travelling we still have time to attend the many festivals of Pfungstadt. By now you might be wondering why I have written this article. But the readers who have counted the years will surely know: This year is the Tagalongs' 15th anniversary. That's is a good reason for celebrating one more time in the old century. On October 9 the Tagalongs will have a huge birthday party. The callers Paul Bristow and Uwe Krämer will surely keep the numerous guests and club members on their toes. Maybe we'll see you there in a square. Transl.: Marielle Gietl
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Vor langer, langer Zeit - um genau zu sein 1984
- als ich mich noch damit beschäftigte, daß die Bundesrepublik
einen neuen Bundespräsidenten bekam, die ersten Amerikaner ohne Sicherheitsleine
im Weltraum herumspazierten und die Deutschen nicht Europameister im Fußball
wurden, geschah ganz in meiner Nähe etwas, was in keiner Nachrichtensendung
lief, aber später mein Leben ziemlich beeinflussen sollte.
Denn in Griesheim gründeten in diesem Jahr einige Tänzer einen neuen Square Dance Club - die Tagalongs! Nachdem es in ihrem früheren Club zu Meinungsverschiedenheiten gekommen war, machten sie sich kurzerhand "selbständig". Sie mußten jedoch sehr bald feststellen, aller Anfang ist schwer. Von diesem mühsamen Beginn zeugen heute noch Dokumente in unserer Clubchronik. Hierin kann man nachlesen, daß die Tagalongs es auf drei neue Vorstände binnen eines Jahres gebracht haben. Ich glaube, es gibt nicht viele Clubs, die das vorweisen können. Aber nach den ersten Anfangsschwierigkeiten hatten sich alle bald zusammengerauft und es konnte so richtig losgehen. Ihr erstes Domizil bezogen die Tagalongs in der Gaststätte "Zum Donauschwabenhof" in Griesheim. Hier gab es mit dem ersten Caller Fred Kamuff jede Menge Spaß und Action. Von den rauschenden Festen, vor allem den Faschingsfeiern bei klirrender Kälte, wird heute noch gerne erzählt. Aber es war wie im richtigen Leben, gerade begann der Club zu wachsen und zu gedeihen, als auch schon die ersten dunklen Wolken am Horizont auftauchten. Der Caller hatte keine Zeit mehr -. Zum Glück hatte man aber schnell einen guten Ersatz gefunden. Von den vier Callern, die zur Wahl standen, entschied man sich für Lou Popowsky. Lou war ein liebenswerter Amerikaner, der jede Woche mit dem Motorrad von Frankfurt nach Griesheim bei Darmstadt zum Clubabend fuhr. Seine Frau und die Calleranlage hatte er im Beiwagen verstaut. So fuhr er jede Woche, ganz egal ob die Sonne schien, es regnete oder schneite! Doch auch von Lou mußte sich der Club leider verabschieden. Für ihn hieß es 1988 Abschied nehmen von Deutschland und somit auch von den Tagalongs. Dass es vorher jedoch noch eine Riesenabschiedsfete "Lou's last Dance in Germany" gab, war eine Ehrensache. Fast 200 Tänzer sagten "Auf Wiedersehen" und machten die Party zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Mit dem Abschied von Lou begann für die Tagalongs wieder die Suche nach einem neuen Caller. Er war schnell in Person von Uwe Krämer gefunden. Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte, denn 1998 konnte Uwe bei einer Überraschungsfete mit vielen Gästen aus befreundeten Clubs sein 10jähriges Callerjubiläum bei den Tagalongs feiern. Aber wieder zurück in die Vergangenheit. Nach Lou's Weggang und nachdem einige Clubmitglieder ihre Tanzschuhe an den Nagel gehängt hatten, bestanden die Tagalongs noch nicht einmal mehr aus 20 Tänzern. Plötzlich stand man vor der Frage, wie wird es jetzt weitergehen. Doch man hatte Glück: für die nächste Class, die man veranstalten wollte, fanden sich 16 Interessenten und damit war der Club gerettet. Im Jahr 1990 - als ich noch damit beschäftigt war, die Fußballweltmeisterschaft von Deutschland, die Wiedervereinigung und den Tiefstand des US-Dollars zu verkraften, zogen die Tagalongs von Griesheim nach Pfungstadt. Auf Wiedersehen "Zum Donauschwabenhof"!!! Hallo "Zur Krone". Hier beim sogenannten "Glockenwirt" sind die Tagalongs auch heute noch zu Hause. Vier Jahre später - also 1994, als dann auch ich endlich erfahren habe, wieviel Spaß Square Dance macht, haben die Tagalongs in Pfungstadt mit 300 Gästen ihr 10jähriges Jubiläum gefeiert. Über acht Stunden wurde getanzt, was die Füße hergaben. Und am Schluß war man sich einig, es war eine tolle Geburtstagsfeier. Inzwischen haben wir das Jahr 1999 - wir stehen kurz vor dem Jahrtausendwechsel - und wir mußten uns leider nach 10 Jahren Vorstandsarbeit von unserem Präsidenten verabschieden, der sich berufsbedingt in den "Vorruhestand" zurückgezogen hat. Was gibt es noch über uns zu berichten? Die Tagalongs haben mittlerweile 75 Clubmitglieder, die gerne feiern und in Sachen Square Dance aktiv sind. Hierfür sorgt schon unsere Travelcoordinatorin Marlies, die uns gerne einheizt und quer durch Deutschland schickt. Wer aber denkt, die Tagalongs würden nur Deutschland unsicher machen, der hat sich getäuscht. Auch in Prag und Paris waren wir schon anzutreffen. Neben unseren Travelaktivitäten finden wir noch Zeit bei den vielen Pfungstädter Festen dabei zu sein. Der eine oder andere wird sich vielleicht inzwischen fragen, warum ich diesen Artikel geschrieben habe. Aber für die Leser, die mitgerechnet haben, dürfte der Grund klar sein. Die Tagalongs werden dieses Jahr 15. Und das wollen wir zum Anlaß nehmen, im alten Jahrtausend noch einmal so richtig zu feiern. Am 9. Oktober ist es soweit: die Tagalongs geben eine riesige Geburtstagsfete. Die Caller Paul Bristow und Uwe Krämer werden sicherlich zahlreichen Gästen und den Clubmitgliedern ordentlich einheizen. Vielleicht sieht man sich dort in einem Square. |