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Last Update: 1-aug-97

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Square Dance Dress / Square Dance Kleidung

Editor

Without Square Dance Dress

- does this have to be?

In the last issue we published the opinion of some dancers and our own under this title and asked for your point of view. The echo has been so overwhelming that we have to shorten some letters and to postpone a part of them to the next issue.

Some readers seem to have thoroughly misunderstood us: we are not at all against Square Dance Dress generally, but no more are we unconditionally in favour of it. It has always been permissible (in former times more customary than nowadays) to attend workshops or to practise in a private group plainclothed. Therefore our attitude is: there's a time for everything. Totally way of target is a female reader with her impression that we intend to bar pregnant dancers, although we just became proud grandparents ourselves! Our reservations are aimed solely at sweaty and slovenly clothes, regardless of whether they are 'casual' or 'correct'.

The claim often brought forward for 'maintaining the traditions' leads us to the question, what this 'tradition' actually is. In search of appropriate material we discovered an article published in the June 1996 Bulletin. It describes the changes of Square Dance fashion as time went on. Because not all of you might be able to get this article, we subsequently repeat the most important passages.

Ohne Square Dance Kleidung

- muß das sein?

Unter diesem Titel hatten wir im letzten Heft die Ansicht einiger Tänzer und auch unsere eigene veröffentlicht und um Eure Meinung dazu gebeten. Das Echo hat unsere Erwartungen so weit übertroffen, daß wir einige Zuschriften kürzen und einen Teil auf die nächste Ausgabe verschieben mußten.

Einige Leser scheinen uns auch gründlich mißverstanden zu haben: wir sind keineswegs generell gegen Square Dance Kleidung, aber auch nicht bedingungslos dafür. Es war schon immer zulässig (früher sogar üblicher als heute), in zivil an Workshops teilzunehmen oder in einer geschlossenen Gruppe zu üben, daher unsere Einstellung "alles zu seiner Zeit". Völlig daneben liegt auch eine Tänzerin mit ihrem Eindruck, wir wollten alle Schwangeren vom Tanzen ausschließen - obwohl wir doch selbst gerade stolze Großeltern geworden sind. Unsere Vorbehalte richten sich vor allem gegen verschwitzte und schlampige Kleidung sei sie nun "zivil" oder "korrekt".

Die immer wieder vorgebrachte Forderung "die Tradition zu wahren" führte uns zu der Frage, was denn diese Tradition eigentlich sei. Auf der Suche nach entsprechendem Material stießen wir auf einen Bulletin-Artikel vom Juni letzten Jahres. Er beschreibt, welchen Veränderungen die Square Dance Mode im Lauf der Zeit schon unterlag. Da vielleicht nicht alle Leser Zugriff darauf haben, wiederholen wir hier nochmals die wichtigsten Passagen.

Summary of an article of / Auszüge aus einem Artikel der

'United Square Dancers of America' News Oct/Dec 1993

Reprint from the EAASDC Bulletin 6/96

Old square dance dresses of today can trace their history back to the elegant ballrooms of France and the grand manors of England. In those countries, the minuet, polka, waltz, and quadrille were danced.

… We move forward a hundred years … women's dresses were long; starched petticoats and floor length pantaloons were worn underneath. The costuming allowed free and exuberant moves in the squares, circles and couple dances.

We move forward to the 20th century, the 1920's in particular, …Formal attire was mandatory with the ladies in long gowns and white gloves.

Following World War II, … In choosing their costumes, ladies remembered the long dresses of the earlier years. At first, these dresses were straight, and worn without a petticoat. It wasn't long before the length came up to just above the ankles and starched petticoats and pantalets were added …

By the early 1950's, squaw dresses were 'discovered'. … a three or four tiered skirt would present a pleated look, much like the skirt worn by Indian women. Miles and miles of ric-rac were used as trim, which made these dresses weigh eight or nine pounds. …Square dance hemlines had gone up to ankle or calf length, and pantalets to below-the knee bloomers …

In the 1960's came the nylons … Layers of nylon net were used for petticoats which held the dresses out beautifully. The hemlines were rising and now we had fancipants with row after row of lace trickling down the leg. How far the fancipants extended up the thigh was a personal choice.

Along with the '70's came the border prints. These prints can be used not only with the print providing the decoration around the bottom of the skirt, but working the design into the bodice and sleeves. Skirt length got shorter and it became a matter of personal choice as to the length. Petticoats also got fuller and with the hemline creeping up the thigh, the look began to be more like that of a tu-tu skirted ballerina. …

The 1980's gave us a return to a fancier dress. Most of the patterns feature rows of ruffles, lace and ribbons with very full skirts and petticoats. … The length of the dress and the pettipant is left to your good taste. They can range from knee-length to the 'sissy britches' style. …

Modern square dance clothes are no longer 'Authentic Covered Wagon' type. Men wear well-fitting western shirts, western pants or jeans, and boots or comfortable shoes. Women may be as individual as they like in their dress, letting their imagination run free. Sleeves necklines, skirts, trims, colours, combinations, there is no limit! …

Good taste in underpinnings, in skirt lengths and necklines should always be considered. What looks well on the wearer and to the beholder is the criteria.

Die alte Square Dance Kleidung der Gegenwart läßt sich in ihrer Geschichte bis in die eleganten Ballsäle Frankreichs und die prächtigen Herrensitze Englands zurückverfolgen; in Länder also, in denen Menuett, Polka, Walzer und Quadrille getanzt wurde.

… Wir überspringen jetzt 100 Jahre, …die Kleider der Frauen waren lang; darunter wurden gestärkte Petticoats und knöchellange, spitzenbesetzte Unterhosen getragen. Derartige Kleidung erlaubte freie und ausschweifenden Bewegungen bei den Square-, Round- und Paartänzen.

Ein weiterer Sprung vorwärts bringt uns ins 20. Jahrhundert, genauer gesagt in die 20-iger Jahre, … Kleidungsvorschriften verlangten von den Damen lange Kleider und weiße Handschuhe.

Nach dem 2. Weltkrieg … erinnerten sich die Damen bei der Auswahl ihrer Kleidung der langen Kleider der früheren Jahre. Zunächst waren sie gerade und wurden ohne Petticoat getragen. Bald darauf endeten die Säume knapp über den Fußgelenken; gestärkte Petticoats und knöchellange, spitzenbesetzte Beinkleider kamen hinzu. …

Anfang der 50-iger "entdeckte" man die sogenannten Squaw-Kleider … sah ein drei- oder vierstufiger Rock dann plissiert aus, ähnlich denen der Indianerfrauen. Viele Meter Zickzack-Band wurden als Schmuck verarbeitet, so daß die Kleider acht oder neun Pfund wogen. … Der Saum beim Square Dance war auf Fußknöchel- oder Wadenlänge hochgerutscht und aus knöchellangen Beinkleidern waren kniebedeckende Schlüpfer geworden. …

In den 60-igern kamen Kunstfasern auf … Es wurde lagenweise Nylontüll für Petticoats verwendet, wodurch die Kleider ihre schöne weite Form behielten. Der Saum rutschte jetzt nach oben und es gab Höschen, bei denen sich Reihe um Reihe von Spitzen am Bein hinabzogen. Im übrigen war es eine persönliche Entscheidung, wie lang man die Höschen am Schenkel tragen wollte.

Mit den 70-igern kamen die Bordürenstoffe. Diese Drucke wurden nicht nur zur Verzierung am Rocksaum genutzt, vielmehr konnte man die Muster am Oberteil und Ärmel einarbeiten. Die Rocklänge wurde kürzer und jeder bestimmte die gewünschte Länge selbst. Auch wurden die Petticoats voller und mit dem höher rutschenden Saum sah das Ganze zunehmend mehr nach dem Tu-Tu einer Ballerina aus. …

In den 80-igern kehrte man zu verspielterer Kleidung zurück. Die meisten Kleiderschnitte bevorzugen Reihen von Rüschen, Spitzen und Bändern. bei sehr weiten Röcken und Petticoats. … Die Länge des Kleides und der Pettipants bleibt dem guten Geschmack überlassen und kann von knielang bis sehr kurz reichen. …

Moderne Square Dance Kleidung hat nichts mehr mit. "Authentischer Planwagen-Mode" zu tun: Männer tragen gut sitzende Westernhemden, Westernhosen oder Jeans, sowie Stiefel oder bequeme Schuhe; Frauen können in ihrer Kleidung jede gewünschte Individualität zeigen und ihrer Phantasie dabei freien Lauf lassen. Ärmel, Ausschnitte, Röcke, Applikationen, Farben, Kombinationen, ...... es gibt keine Grenzen! …

Denkt aber bitte bei Kleidung, Rocklängen und Ausschnitten immer an den guten Geschmack. Ausschlaggebend ist, daß es der Trägerin steht und dem Betrachter gefällt.

Square Dance Dress 1961

Editor

To illustrate it, a souvenir of our Square Dance friend Hank Wagner has by chance fallen into our hands: a club picture taken at the Summer Jamboree 1961 in Wiesbaden.

No doubt - all dancers shown above are dressed correctly for the event and that time. But would the lumberjack-shirt on the left side still be 'correct' nowadays, and does the lady right underneath wear a petticoat? …

Opinions and fashions are changing as time goes by.

We hope the printing technique will play along and the picture will be recognizable.

Als Illustration fiel uns zufällig ein Erinnerungsstück unseres Tanzfreundes Hank Wagner in die Hände: Ein Clubfoto vom Sommer-Jamboree 1961 in Wiesbaden.

Sicher waren alle Abgebildeten für die damalige Zeit korrekt und dem Anlaß entsprechend gekleidet. Ob aber das "Holzfällerhemd" links im Bild heute "korrekt" wäre und hat die Dame rechts unter ihm einen Petticoat an ? …

So wandeln sich Ansichten und Mode ...

Wir hoffen, daß die Drucktechnik soweit mitspielt, daß es erkennbar bleibt.

Ilse Lippert

Caller Border-U-Turn-Back, Martinlamitz

Square dance attire - yes or no?

Having danced actively for about thirty years I may be permitted to have my say on that topic.

Whenever a lady or a man present themselves in public (at shows, at country-, western- or trucker parties, when visiting other clubs, at Jamborees or Specials etc.) they just have to be dressed correctly - from head to toe. High heels, socks, black net stockings, spaghetti shoulder straps and other fashionable knickknacks are simply inappropriate. No matter how hot the weather, pettipants and long-sleeved shirts should be worn. Heftier figures should wear skirts in a decent length for aesthetical reasons. Apart from the clothes one should pay attention to a well-groomed appearance, including one's hair-do and a shave. Sometimes "invisible” things can make dancing disgusting: sticky, sweaty hands that I'm forced to touch. This needn't be so, there's always a place nearby where you can wash your hands.

Slovenly people, no matter how comfortable they may feel in their outfit, hurt the image of square dancing. It's the home club's job to preserve a certain standard. In my own club I even ask the ladies to coordinate their dresses for demonstration shows so that the spectators won't be confronted with clashing colours. Our motto is: I will be judged by my appearance.

Some thoughts now on how we handle the problem in our own club: when we dance privately in our own place, e.g. doing a 2 hour A2 workshop, which makes us sweat a lot, we usually dance in casual dress. But we do wear flat shoes and the ladies wear skirts. Apart from feeling more comfortable some of us are financially not that well-off, so that they can ill afford to wear out their square dance dresses unnecessarily. That has got nothing to do with the quality of the dancing.

The way how we dress and present ourselves isn't subjected to some fancy or moods, it's deliberate and suited to the occasion.

Everything should be done at the right time and in the right place.

Transl.: Marielle Gietl

Squaredance-Kleidung? Ja? Nein?

Nach nahezu 30-jähiger, aktiver Tanzzeit erlaube ich mir, meine Meinung zum Thema darzulegen:

Sobald sich eine Lady oder ein Gent in der Öffentlichkeit als Squaretänzer präsentieren (sei es bei Auftritten, bei Country-, Western- oder Truckerparties, bei Besuchen in anderen Clubs, bei Jamborees oder Specials usw.) haben sie korrekt gekleidet zu sein - und zwar von Kopf bis Fuß. Da sind hohe Absätze, Söckchen, schwarze Netzstrümpfe, Spaghettiträger oder anderer modischer Kram fehl am Platz. Ganz gleich, wie heiß es ist, sollten auch Pettipants und langärmelige Hemden getragen werden. Stärkere Figuren sollten durch eine angemessene Rocklänge dem Betrachter einen ästhetischen Anblick vermitteln. Abgesehen von der Kleidung sollte auf ein gepflegtes Äußeres geachtet werden, was auch Frisur und Rasur einschließt. Und oft sind es auch ,,unsichtbare" Dinge, die das Tanzen nicht zum ,,fun" machen: die klebrigen, schweißnassen Hände, mit denen ich zwangsweise in Berührung komme. Das müßte nicht sein, überall ist eine Wasserstelle in der Nähe.

Schmuddelige Leute, mögen sie sich in ihrem Outfit auch noch so wohl fühlen, ziehen das Squaredance-Image nach unten. Es ist eine Sache des Heimatclubs, auf ein gewisses Niveau zu achten. Ich gehe in meinem Club sogar so weit, daß sich die Damen vor Demos bezüglich der Kleidung absprechen, um dem Betrachter auch ein farblich optimales Bild zu vermitteln. Unsere Devise ist: So, wie ich mich präsentiere, so werde ich eingeschätzt!

Nun komme ich zur clubinternen Seite: befinden wir uns in unseren eigenen vier Wänden und es sind z.B. zwei Stunden A2-Workshop angesagt, d.h. eine schweißtreibende Angelegenheit, da tanzen wir in "Zivil". Dabei tragen wir aber auch flache Schuhe und die Damen Röcke. Abgesehen davon, daß es bequemer ist, sind einige von uns finanziell nicht so gut gestellt, daß sie es sich leisten könnten, ihre Kleidung sinnlos zu verschleißen. Mit der Qualität des Tanzens hat das nichts zu tun.

Die Art uns zu kleiden und zu präsentieren geschieht also nicht nach "Lust und Laune", sondern wohlüberlegt und zweckmäßig.

Alles zu seiner Zeit und am passenden Ort.

Gabi Russell

CS (Club Special), Aalen

To go swimming you wear a bathing suit, to play soccer you wear corresponding shoes and dress, and just think of the costly attire for playing ice-hockey, etc., etc. To go Square Dancing it's petticoat and pettipants for the ladies, long-sleeved shirts for the men - and 17 years ago I was still taught that it is bad taste when the ladies wear transparent blouses or low-necked dresses down to their navels.

Square Dance Attire - yes please. Also during workshop evenings because the 'swinging use' of the petticoat also has to be learned and trained - so it is no wonder that as a result of refusing to wear correct Square Dance attire the styling also leaves much to be desired - maybe a worthwhile task for callers. …

Dear Gabi,

the rest of your letter has not vanished, but will be published later on, because it touches another important topic.

Zum Schwimmen gehört Badebekleidung, zum Fußballspielen entsprechende Schuhe und Dress und denkt nur mal an die aufwendige Kleidung beim Eishockey etc. etc. Zum Square Dance gehören Petticoat und Pettipants für die Damen, langärmelige Hemden für die Herren - und vor 17 Jahren habe ich noch gelernt, daß bei den Damen auch durchsichtige Blusen und Ausschnitte bis zum Bauchnabel verpönt sind.

Square dance Kleidung - ja bitte. Auch am Trainingsabend, denn auch der "swingende Einsatz" des Petticoats muß erlernt und trainiert werden - kein Wunder also, daß als Folge der Ablehnung der korrekten Square Dance Kleidung das Styling sehr zu wünschen übrig läßt - vielleicht eine lohnende Aufgabe für die Caller. …

Liebe Gabi,

der Rest Deines Briefes ist nicht verschwunden, sondern wird später veröffentlicht, da er ein weiteres wichtiges Thema anspricht.

Anneli & Jens Hubmann

Kohlenpott Hoppers, Dortmund

… 20 years ago, when I attended a beginners' class and was graduated, callers and graduated square dancers taught us the square dance manners and rules by setting an example. We were told not to eat a pound of onions before the dance, we were to make friends, to be friendly and also to be dressed correctly for a dance (at least for Special dances).

I've been dancing now for 20 years and I had to witness an increasing deterioration of the dress code. I think those three people from northern Germany are absolutely right and I myself have encountered many of the trouble spots mentioned in that letter.

In her letter Angelika wrote that she'd rather dance with a guy in short sleeves than a guy wearing a sweaty shirt he'd been wearing for three days. That's not the point: that dancer could just as well have put on a long-sleeved shirt, but after some time the short-sleeved guy will also be sweaty and then what? At a "higher level” weekend, doing an arm turn, I had the dubious pleasure of touching the sweaty, hairy, naked underarm … Well, it felt like touching a dead water-rat, dragged from some pond.

In our area there are also those dancers who think that - if callers on stage have made the jeans presentable - you might as well wear jeans that are threadbare and torn at the knee, according to the latest fashion.

I have always thought the tight trousers of American callers funny, but then those were at least trousers with a crease. Nowadays if you watch certain callers on stage you might think they have just come out of a jeans shop. I often think back to the times when a Dave Preskitt called who always gave the impression of a clean, elegant and neat person.

Rainer's letter is also part of the topic. He is warning that square dance manners are being neglected and he's reminding the readers of the roots of square dancing. In my opinion, you have to go all the way if you choose a hobby, and if I want to be a square dancer, correct square dance attire is a must (at least at Special dances). Admittedly, this is easier for the men than the ladies (who wear pettipants, petticoats, dress or shirt and blouse), but in most cases the ladies dress more smartly than the men anyway. …

Transl.: Marielle Gietl

… Als ich vor ziemlich genau 20 Jahren eine Anfängerclass besuchte und dann graduiert wurde, da lebten uns Caller und fertige Square-Dancer Etikette und Square-Dance-Regeln vor. Da hieß es, neben den Vorschriften wie ,,kein Pfund Zwiebeln vorm Tanzen essen" und ,,Freundschaft und Freundlichkeit" auch korrekte Square-Dance-Kleidung (zumindest bei Veranstaltungen).

Ich habe in meiner 20-jährigen Tanzzeit feststellen müssen, daß die Regeln oder Empfehlungen über Kleidung immer mehr ,,verwässert" wurden. Ich gebe dem norddeutschen Trio recht, viele Punkte in diesem Brief sind mir auch schon vorgekommen.

Und wenn Angelika in ihrem Brief meint, lieber mit einem Tänzer mit einem kurzärmeligen Hemd zu tanzen, als mit einem, der ein verschwitztes 3-Tagehemd anhat, so kann ich nur sagen, das steht nicht zur Debatte, denn statt des kurzärmeligen Hemds hätte dieser Tänzer auch eines mit langen Ärmeln anziehen können. Und nach einer gewissen Zeit ist auch der ,,Kurzärmelige" verschwitzt und dann? Ich habe bei einem ,,höheren Tanzlevel-Wochenende" während eines Armturns die Bekanntschaft eines verschwitzten, behaarten, nackten Unterarmes … machen dürfen. Ich kann nur sagen, das fühlte sich an, wie eine tote Wasserratte, die man gerade aus dem Teich gezogen hat.

Bei uns in der Region gibt es auch Tänzer, die meinen, wenn von den Callern auf der Bühne die Jeans salonfähig gemacht werden, dann dürfen die Jeans auch nach der neuesten Mode zerschlissen und über den Knien durchgerissen sein.

Ich habe mich immer über die engsitzenden Hosen der amerikanischen Caller amüsiert, aber das waren wenigstens Hosen und mit Kniff Wenn ich da heutzutage manchen Caller auf der Bühne sehe, meine ich, der kommt gerade aus dem Jeansshop. Ich denke da oft an die Zeit eines Dave Preskitt, der immer einen sauberen, eleganten und adretten Eindruck hinterließ.

Da paßt auch der Inhalt des Briefes von Rainer ins Thema. Vernachlässigung des ,,Square Dance Verhaltens" und Erinnerung an die Wurzeln des Square Dance. Ich meine, wenn wir uns ein Hobby aussuchen, dann gehört alles dazu, und wenn ich Square Dancer bin, dann gehört auch die korrekte Kleidung dazu (zumindest auf Veranstaltungen). Ich gebe zu, das ist für die Tänzer einfacher als für die Tänzerinnen (mit Pettipants, Petticoat, Tanzkleid oder Rock und Bluse), aber fast immer sind die Damen adretter gekleidet als die Herren. …

Brigitta und Juergen

"Schwarzwald Tänzer", Lahr

We've been dancing for 17 years and this topic was already being discussed ten years ago. … I still think that as a square dancer I feel obliged to tolerance, harmonious relations as well as courtesy towards my fellow dancers. And I mean it. If I respect my friends, if I want them to have as much fun and joy during the dance as possible, then I have to be a pleasing "opposite” dancer by my smart appearance and attractive clothes. I am not only getting dressed for my own sake, but also for the sake of my friends in the square. Vice versa I may expect the same. But if I selfishly prefer casual clothes because they're more comfortable, then you might well ask if I'd forgotten the true meaning of square dance on which I had sworn a "solemn oath” at my graduation.

To sum it up: I'm always pleased to see my fellow dancers well dressed, colourfully and according to the tradition and I'm happy to return the favour by dressing accordingly. Nowadays more than ever we, the square dancers, should keep this in mind.

"No dress code for free square dancers” can't be motto of our world-wide hobby. And my friends all over the world agree.

Transl.: Marielle Gietl

Wir tanzen nun schon seit 17 Jahren und die entsprechende Diskussion gab es bereits vor 10 Jahren.…: Als Squaredancer bin ich der Toleranz und dem harmonischen Miteinander, der Rücksichtnahme gegenüber meinen Mittänzern verpflichtet! Gegenüber ist wörtlich zu nehmen in diesem Falle. Wenn ich meine Freunde im Square achte und ihnen größtmöglichen Spaß und Freude am Tanzen ermöglichen will, so habe ich auch die Verpflichtung, durch ein nettes Aussehen und ansprechende Kleidung ein angenehmes "Gegenüber" zu sein! Ich kleide mich also nicht für mich, sondern für meine Freunde im Square! Erwarten kann ich aber bei gleicher Anschauung, daß es der Andere auch tut. Wenn ich nun aber egoistisch bin und mir zu meiner Bequemlichkeit lasche Klamotten mehr gefallen, muß ich mich fragen lassen, ob ich den eigentlichen Sinn des Squaredance, den ich ja "ach so feierlich" bei der Graduierung beschworen habe, vergessen habe!

Fazit: Ich freue mich immer über eine nette, bunte und angemessene Squaredance-Kleidung meines/er Gegenüber und gebe diese Freude durch entsprechendes Aussehen gerne zurück. Gerade in unserer Zeit sollten wir Squaredancer uns auf dieses besinnen.

"Freie Kleidung für freie Squaredancer" ist wohl nicht im Sinne unseres weltweiten Hobbys. Das bestätigen auch meine Kontakte weltweit.

Sabina Lompa

Challengers, Hamburg

… We've been dancing for almost 20 years and occasionally love to dance some tough stuff in the so-called high levels, but the main reason why we dance is the friendship and the socializing that square dancing offers.

For some of us this seems not to be true any longer, … when the weekly dance nights are defined as mere training sessions for the weekend specials. I guess this means putting ambition and dance skills first. But there are still lots of friends who can't - for various reasons - attend the special dances and Jamborees. For them our weekly dance night is a social event, even if they dance the so-called higher levels.

… I also noticed that you used the term "impractical” in connection with the dancing. In my opinion, many high level dancers ought to get used again to moving smoothly and nicely in dance attire. Then one might get an impression of them dancing rather than marching without minding the beat of the music.

In my view it's the dance attire that creates that special, swinging and easy-going feeling. But maybe this feeling isn't desirable anymore; how else could we explain the high level dancers' increasing rejection of singing calls?

And I don't think we are being opinionated if we keep to the rules that we agreed upon. Things are different if a large majority defines new rules (see Melanie's letter).

If you disregard one rule this has an effect on the other rules: I consider this disregard a boycott of our square dance friendship: "You aren't worth the trouble.” (if it is trouble at all).

I doubt the allusion to America is valid. We all know that not all things are well there. Do we really have to follow their example undiscriminatingly or should we rather try and find our own way?

To me this means going "back to the roots” and re-considering the old, but good notions of friendship and good fellowship. I suggest we don't attach too great importance to big numbers of dancers, when we try to attract new recruits, if that means the deterioration of the original ideals.

Transl.: Marielle Gietl

… Wir tanzen seit fast 20 Jahren und strengen unseren Kopf auch gerne einmal im sogn. high level an, Hauptargument ist und bleibt für uns aber die Freundschaft und Geselligkeit, die wir beim Tanzen erlebt haben.

Dies scheint für viele von uns aber nicht mehr zu gelten, wenn ich lesen muß, daß … die wöchentlichen Treffen als ,,nur" Trainingsabende für die Wochendveranstaltungen bezeichnet werden. Hier rückt dann wohl doch der Ehrgeiz und Tanz in den Vordergrund. Nun gibt es aber immer noch viele Freunde, die aus unterschiedlichen Gründen nicht auf Special dances oder Jamborees fahren können. Für sie ist unser wöchentliches Treffen das gesellschaftliche Ereignis, auch wenn sie in sogn. höherem level tanzen.

… Aufgefallen ist mir auch der Begriff unpraktisch im Zusammenhang mit tanzen. M. E. wäre es gerade für viele ,,high level" Tänzer angebracht sich wieder an fließende schöne Bewegungen in Tanzkleidung zu gewöhnen; dann würden sie auch wieder eher den Eindruck des Tanzens hinterlassen. So haben viele von uns eher das Gefühl des Marschierens ohne erkennbaren Rhythmus.

Ich denke es kommt durch die Tanzkleidung erst das besondere beschwingte leichte Gefühl auf. Aber höchstwahrscheinlich ist dies gar nicht mehr gewollt; wie sonst kann es sein, daß gerade die ,,high - level-Tänzer" verstärkt Singing Calls ablehnen.

Auch sehe ich es nicht als starres Auslegen, wenn wir uns alle an gemeinsam formulierte Wünsche halten. Anders ist es, wenn wirklich die Mehrzahl von uns Ihre Wünsche, wie in Melanie's Brief erwähnt, neu definiert.

Warum soll die Mißachtung der einen Regel stärker wirken, als die der anderen? Ich sehe die Nichteinhaltung als Boykott der Squaredancefreundschaft: Ihr seid mir die ,,Mühe" nicht wert. (Wenn es denn überhaupt eine Mühe ist).

Fraglich ist auch der Hinweis auf Amerika. Wir wissen alle, daß dort einiges im Argen ist. Müssen wir denn den Beispielen von dort immer kritiklos folgen, oder sollten wir nicht vielmehr sehen, unseren Weg zu finden?

Für mich bedeutet dies vielmehr ,,back to the roots" und Besinnung auf alte, trotzdem gute Ideen der Freundschaft und Kameradschaft. Vielleicht tut es uns allen dabei auch gut nicht nur auf ,,Tänzermasse", sprich Neuwerbung zu schauen, wenn die ursprünglichen Ideale dann weichen müssen.

Wolfgang Oesau

Diamond Plus, Wiesbaden

If dancers meet for a workshop as a closed party, they may be free to set their own rules. Talking about the subject of proper Square Dance attire, I refer to club nights and other events, open to guests, visitors or spectators. Everything we should know, and everything our students should learn about appropriate dressing must be experienced in the club, beginning as soon as they enter the hall for the first class night.

New students already know, that a particular dancing attire is a requirement common to any dancing activity in the whole world. So it is easy for the caller to explain to the girls, that T-shirts are men's underwear, and not a suitable outfit, neither for classic dancing, nor for Square Dancing, or any other civilised dancing style. Some lady's appearance would definitely improve, if they could decide to wear nylons. For the boys it is good to know, that Blue Jeans are working clothes to wear in a tool shop or at the gas pump. There is no doubt: The boy's shirts must have long sleeves. For all who do not believe yet:

In our classes, there is a book handed out to all students. That book is supposed to be read. On pages 18 to 20 Rudi Mennes explains the basics of Square Dance culture and appropriate dressing for both the club and the students. I often wonder how many dancers admit that they never read the book. They will not read this bulletin either and will go on doing their own thing. Is ignorance the way to our future?

Many experienced Callers I was able to talk with, regretted: "Square Dance is going downhill." But I do believe, if clubs and callers work together to get classes brought up the proper way from the first day on, and if the caller is the personality to live what he teaches, we will be able to maintain our culture and togetherness in Square Dancing for the years to come. Appropriate dancing attire is a part of it.

All it takes, is the right basic knowledge and a sound attitude to an American custom.

Wenn sich Tänzer in geschlossenem Rahmen für einen Workshop treffen, mögen sie sich eigene Regeln geben. Zum Thema der angemessenen Square Dance Kleidung beziehe ich mich auf Klubabende und andere Gelegenheiten, die offen sind für Gäste, Besucher oder Zuschauer. Alles, was wir wissen sollten und schon unsere Students über die richtige Kleidung lernen müssen, kommt aus der Erfahrung im Klub und beginnt mit dem ersten Class-Abend.

Die Students wissen dann schon, daß zu jedem Tanz auf der ganzen Welt, eine bestimmte Art der Kleidung gehört. So ist es für den Caller einfach, den Tänzerinnen zu erklären, daß T-Shirts Unterwäsche für Männer sind und keine passende Tanzkleidung, weder für klassischen Tanz, noch für Square Dance oder irgend einen anderen zivilisierten Tanz. Einige Tänzerinnen würden viel für ihr Erscheinungsbild tun, wenn sie sich entscheiden könnten, Nylonstrümpfe zu tragen. Für die Tänzer wäre wichtig zu wissen, daß Blue Jeans Arbeitsklamotten sind, die man in der Werkstatt oder als Tankwart trägt. Ganz ohne Zweifel: Die Tänzer haben Hemden mit langen Ärmeln zu tragen. Und für alle, die es trotzdem nicht glauben können:

In unseren Classes wird jedem Student ein Buch ausgegeben. Das Buch ist zum Lesen da. Auf den Seiten 18 bis 20 erklärt Rudi Mennes Grundsätzliches zu Square Dance Kultur und Kleidung für Klub und Class. Mich wundert oft, wie viele Tänzer zugeben, das Buch nie gelesen zu haben. Sie werden auch dieses Bulletin nicht lesen und weiter ihre eigenen Regeln machen. Ist Ignoranz der Weg in die Zukunft ?

Viele erfahrene Caller, mit denen ich sprechen konnte, bedauerten: "Mit dem Square Dance geht's bergab." Aber ich glaube, wenn Klub und Caller daran arbeiten, daß eine Class von Anfang an in der richtigen Umgebung wächst und der Caller selbst darstellt, was er lehrt, werden wir auch für die Zukunft unsere Kultur und Gemeinsamkeit im Square Dance erhalten können. Die Tanzkleidung ist ein Teil davon.

Was wir dazu brauchen, ist eine von Grund auf informierte und gesunde Einstellung zu einem amerikanischen Brauch.

Hartmut Niemann

Caller Shillelagh Swingers, Erlangen / Shooting Stars, Fürth

The main question behind attire regulations is: What for?

And exactly this question is left open by the authors. "In my opinion we do need reasons for square dance dresses that EVERYBODY will understand" they write, and then they skip that entire subject of reasons for regulation to fall back upon the "three basic rules of successful company management":

  1. This has always been this way.
  2. This has never been this way.
  3. Anybody could dare to do that!

Blindly following the rules is demanded, without giving any reasons for the existence of these rules. I call regularly for two clubs that have exactly opposite position:

  1. The Shooting Stars dance MS largely wearing plain clothes and like that,
  2. the Shillelagh Swingers dance MS largely in 'attire' and prefer that.

I know that dancers changed club for this reason, in both directions, and don't have any problems with that. Why, for goodness sake, should one forbid or knock one or the other? Dancing attire has to satisfy several requirements:

  1. It must be safe. Pointed heels are frowned upon for this reason, but some Cowboy boots and some fancy jewelry should be forbidden too. But length and circumference of skirts does not belong here.
  2. It must allow comfortable dancing for everybody. Dancing should not be affected by one's own or other dancers' attire. The requirement of long-sleeved shirts and the ban on hats belong into this category. But many regard the 'traditional attire' uncomfortable.
  3. It must ease correct dancing. Some say that women can dance 'well' only with skirt and petticoat (which I can not comment on due to lack of experience). And low-heeled shoes are surely recommendable therefore.
  4. It must look good. As soon as dancing is done in public (and only then), the impression onto spectators is important. On an exhibition dance correct and (sort of) uniform attire is important, and the 'western clothes' might be appropriate (depending on the event).
  5. It must give solidarity. All that dress alike belong together. People form one group. This is the only argument in favor of square dance attire at closed events, including Jamborees.

Do dancers who propagate 'traditional square dance attire' not want that dancers break into 'their' hobby who do not like this kind of attire and - maybe - have different opinions and ideas about other topics? Are the 'young folks' with Jeans and T-shirts maybe not welcome? New dancers yes of course, but only if they think as we do? Or did most of the 'attire-opponents' drop out due to the pressure? Square dance attire is not a judo suit which is worn because no T-shirt would survive a judo throw. It is a traditional (rather new), but by no means a necessary part of square dancing. I wish (especially from attire proponents) arguments in favor of wearing of western shirts, non-jeans pants, bolo tie, petticoat, ruffle blouses, and especially arguments in favor of setting rules about that. And not only "it has always been like this" and "it is nicer". After that the content of regulations can be thought about, not earlier.

Die zentrale Frage hinter einer Kleiderordnung ist: Wozu?

Und genau diese Frage lassen die Autoren offen. "Ich meine, daß wir für ALLE greifbare Gründe für SD-Kleidung benötigen" schreiben die Autoren, und dann bleiben sie genau diese Gründe schuldig, um sich auf die "drei Grundsätze erfolgreicher Unternehmensführung", nämlich

  1. das war schon immer so
  2. das war noch nie so
  3. da könnte ja jeder kommen

zurückzuziehen. Man fordert das blinde Einhalten von Regeln, ohne die Existenz dieser Regeln zu begründen. Ich calle regelmäßig für zwei Vereine, die diametral unterschiedliche Ansätze vertreten:

  1. Die Shooting Stars tanzen MS weitgehend in Zivil und finden das gut so,
  2. die Shillelagh Swingers tanzen MS weitgehend in 'Kluft' und finden das gut so.

Ich weiß von Tänzern, die deswegen den Verein wechseln, und zwar in beide Richtungen, und kann prima damit leben. Warum um alles in der Welt sollte man das eine oder andere verbieten oder madig machen? Tanzkleidung muß verschiedene Bedingungen erfüllen:

  1. Sie muß sicher sein. Pfennigabsätze sind deswegen unbeliebt, aber auch manche Cowboyboots und einiger aufwendiger Schmuck gehörte verboten. Aber Rocklänge und -umfang gehören nicht in diese Kategorie.
  2. Sie muß allen bequemes Tanzen ermöglichen. Das Tanzen soll durch die eigene und die Kleidung der anderen nicht beeinträchtigt werden. Die Forderung nach langen Hemden und das Hutverbot gehören hierher. Aber viele empfinden die 'Kluft' unbequem.
  3. Sie muß korrektes Tanzen leicht machen. Manche sagen, daß frau nur mit weitem Rock 'richtig' tanzen kann (ich kann da mangels Übung nicht mitdiskutieren). Auch sind deswegen flachere Schuhe sicher angebrachter.
  4. Sie muß gut anzusehen sein. Sobald in der Öffentlichkeit getanzt wird (und nur dann), ist die Wirkung nach außen wichtig. Auf einer Demo ist ein einheitliches Auftreten sehr wichtig, und auch die 'Western-Kleidung' ist hier angebracht (je nach Art der Veranstaltung).
  5. Sie muß ein Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln. Alle, die gleich aussehen, gehören zusammen. Man ist eine Gruppe. Das ist das einzige Argument für 'Kluft' auf geschlossenen Veranstaltungen, wozu auch Jamborees gehören.

Wollen die Tänzer, die die traditionelle Kleidung propagieren, nicht, daß Tänzer in 'ihr' Hobby einbrechen, die diese Kleidung nicht mögen und auch vielleicht sonst andere Vorstellungen haben? Will man das 'Jungvolk' in Jeans und T-Shirt am Ende überhaupt nicht dabei haben? Neue Leute ja, aber nur, wenn sie denken wie wir? Oder sind einfach die "Klufthasser" aufgrund des Drucks abgewandert? Die SD-'Kluft' ist kein Judoanzug, der getragen wird, weil kein T-Shirt einen Judowurf überstehen würde. Sie ist ein traditioneller (nicht sehr alter), aber kein notwendiger Bestandteil des Tanzens. Ich wünsche mir (besonders von den 'Kluft'-Befürwortern) Argumente für das Tragen von Westernhemd, Stoffhose, Bolo Tie, Petticoat, Rüschchenbluse, und besonders für das Aufstellen von Richtlinien darüber. Und nicht nur: "Das war schon immer so" und "es ist schöner". Danach kann man über den Inhalt solcher Richtlinien nachdenken, vorher nicht.

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