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Last Update: 4-Mar-99
Bulletin 3/99
The Prodigal Dancer / "Verlorene" Tänzer
Jeff Garbutt, Bunbury / West Australia, E-mail: garbutt@mlink.net.au
| Come with me as we follow the story of a
hypothetical couple, Jack and Joy. THE SETTING: Jack and Joy are long time members of "JJ Squares". They have been dancing there for many years and have even held various positions on the committee. They live for square dancing - brought their children up as square dancers - and even celebrated their 20th wedding anniversary at a square dance. But just lately they have had to miss a few dances. Initially it was because of illness that kept Jack out of action for several weeks. Then, when all was OK - they had a little granddaughter to look after for a couple of weeks. Through all this they have missed about 3 months of dances. They are now ready to come back. But feeling a little bit anxious - even a little bit guilty about missing a few dance nights. SCENARIO 1 Jack and Joy walk into the hall and are immediately greeted by the door person with the comment "So you decided to come back hey?" - in a slightly sarcastic tone. The club president see them, but just ignores them - after a few minutes the president does come up to them to say "Well - where's your note - where have you been?" The caller notices them about halfway through the night and says (over the microphone) - "well it's good to see that Jack and Joy have finally decided to come back". Jack and Joy just keep quiet - finish the night of - go home and start to wonder what happened to the club whilst they were away. SCENARIO 2 Jack and Joy walk into the hall and are immediately greeted by the door person with "Hello - how are you - it's so nice to see you again - please come in!?". The club president see them and walks straight up to them to say "Jack! Joy! How we've missed you! Everyone is going to be so pleased to see you both". The caller see them walk in - and as soon as he gets a chance announces - "Ladies and gentlemen - we have honoured guests here tonight - Jack and Joy are back - please make them feel welcome - this is their night." Jack and Joy hardly had a moment to themselves for the rest of the night. And when they went home - they were too excited to sleep. CONCLUSIONS: Now I think you'd agree that we really should avoid "scenario 1", and (although I may have exaggerated it a bit), we should act more like "scenario 2". The trouble is - this is not what happens in real life. I have seen "scenario 1" happen so many times. I have seen many good and dedicated dancers lost to the movement because of it. And the insidious thing about it is that those who make the "prodigal dancers" feel unwelcome - don't even realise what they are doing it! They think that just because they know "Jack and Joy" so well - and have done so for so many years - that "Jack and Joy" can take a joke - so what's all the fuss? Well the fuss is that "Jack and Joy" are people with feelings - who were already feeling a bit guilty about missing so many dance nights - now they feel even worse. But after a while they wake up and come to realise that it is not them who are the problem - they love their square dancing and have already done so much for the club - what's wrong with having a break anyway. This then leads to thoughts of doubt about the club - and maybe even the square dance movement itself. The important thing to remember is that "Square Dancing is a people business" - and if we want to survive - we have to care about our dancers, and their feelings. And what makes it worse is that the "Jack and Joy" of your club are usually friends with another couple that haven't been for a while. And naturally they will get together and talk - what impression of your club do you want them to pass on ? By the way, at least one club where I have seen this type of thing happen a lot, has folded. Now of course this is not the main factor that led the club's demise - but it helped. |
Verfolgt mit mir die Geschichte eines
erfundenen Paares, das wir Hans und Inge nennen wollen. Vorgeschichte Hans und Inge sind langjährige Mitglieder der "XY-Squares". Sie tanzen dort schon seit vielen Jahren und übten auch verschiedene Vorstandsämter aus. Sie leben für den Square Dance, brachten auch ihre Kinder zum Square Dance und feierten sogar ihren 20. Hochzeitstag mit einem Square Dance. Aber grade kürzlich mußten sie bei einigen Clubabenden fehlen. Zunächst setzte eine Krankheit Hans für einige Wochen außer Gefecht, dann, als alles wieder in Ordnung war, mußten sie für einige Wochen ihre kleine Enkeltochter hüten. Deshalb waren sie etwa drei Monate nicht tanzen. Nun sind sie bereit, wieder einzusteigen. Aber sie fühlen sich ein wenig unsicher - sogar etwas schuldbewußt, weil sie einige Clubabende versäumt haben. Clubabend, Variante 1 Hans und Inge kommen in den Tanzsaal und werden sofort an der Tür begrüßt mit den Worten "Soso, habt Ihr Euch entschieden, wieder zu kommen?" - mit leicht sarkastischem Tonfall. Der Clubpräsident sieht sie, aber übersieht sie zunächst. Nach einigen Minuten kommt er zu ihnen und sagt "Nun - wo ist Eure Entschuldigung - wo seid Ihr gewesen?" Der Caller bemerkt sie, nachdem der Abend halb vorbei ist und sagt (über das Mikrofon) "es ist schön zu sehen, daß Hans und Inge endlich beschlossen haben wiederzukommen". Hans und Inge bleiben einfach stumm, beenden den Tanzabend, gehen heim und beginnen zu überlegen, was mit dem Club passiert ist, während sie weg waren Clubabend, Variante 2 Hans und Inge kommen in den Tanzsaal und werden sofort an der Tür begrüßt mit den Worten "Hallo - wie gehts Euch - schön, Euch wiederzusehen - kommt doch rein!?". Der Clubpräsident sieht sie, kommt sofort auf sie zu und sagt "Hans! Inge! Wir haben Euch vermißt! Es werden sich alle freuen, Euch beide wiederzusehen!" Der Caller sieht sie hereinkommen und macht, sobald er kann, die Ansage: "Meine Damen und Herren - wir haben heute abend Ehrengäste - Hans und Inge sind zurück - heißt sie willkommen, das ist ihr Abend." Hans und Inge haben kaum einen Augenblick für sich für den Rest des Abends und als sie heimkommen, waren sie viel zu aufgeregt, um zu schlafen. Schlußfolgerung Nun, ich glaube, Ihr werdet zustimmen, daß wir die "Variante 1" wirklich vermeiden sollten und (obwohl ich vielleicht etwas übertrieben habe) wir mehr nach der "Variante 2" handeln sollten. Das Problem ist: das ist nicht das, was im wirklichen Leben geschieht. Ich habe die "Variante 1" so oft passieren sehen und ich habe so viele gute und überzeugte Tänzer deshalb den Square Dance verlassen sehen. Das Heimtückische daran ist, daß diejenigen, die die "verlorenen Tänzer" sich unwillkommen fühlen lassen, noch nicht einmal mitbekommen, daß sie daran schuld sind! Sie meinen, weil sie Hans und Inge so gut kennen und weil sie es schon jahrelang so gemacht haben, daß Hans und Inge doch ein Späßchen verstehen müßten - was soll also das Getue? Nun, der Punkt ist, daß Hans und Inge Menschen mit Gefühlen sind - die sich ohnehin schon ein bißchen schuldig fühlen, sooft nicht dagewesen zu sein - und nun fühlen sie sich noch schlechter. Aber nach einer Weile wachen sie auf und kommen zu der Erkenntnis, daß es nicht sie sind, die ein Problem haben - sie lieben ihren Square Dance und haben schon viel für den Club getan - was ist also so verkehrt an einer Unterbrechung. Das führt sie dann auf den Gedanken, am Club zu zweifeln oder am Square Dance überhaupt. Wir müssen immer daran denken, daß "Square Dance Umgang mit Menschen ist" - und wenn wir überleben wollen, dann müssen wir auf unsere Tänzer achten und auf ihre Gefühle. Was es noch schlimmer macht ist, daß Hans und Inge oft mit einem anderen Paar befreundet sind, das vielleicht auch einige Zeit nicht dagewesen ist. Natürlich werden sie sich treffen und miteinander reden - welchen Eindruck von Eurem Club möchtet Ihr übermittelt wissen? Nebenbei: mindestens ein Club, in dem ich diese Dinge oft geschehen sah, ist eingegangen. Das war natürlich nicht der Hauptgrund für das Verschwinden des Clubs, aber es hat dazu beigetragen. Übers.: Editor |