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European Association
of American Square Dancing Clubs e.V.

 
Friendship is Square Dancing's greatest reward
      
 

 
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EAASDC-Bulletin Mai 2011

Square Dance und Gesundheit

Square Dance ein Sport mit großen Leistungen?

Manni Lemanski, Stintfang Square Dancers und Ohmoor Squeezers

Höchstleistungen!

Ich habe auf dem Round Up von Freitag bis Sonntag die Tanzleistungen festgehalten.

Dazu wurden folgende Instrumente eingesetzt:

Gerät: (Messart)

1 Eschenbach-Pedometer (Fußmessung)
1 Twin-Electronic-Schrittmesser (Gürtelmessung)
1 K+R Automatik Schritt+KM-Zähler (Gürtel- + Fußmessung)
1 Fifty K+R – KM-Zähler (Gürtel- + Taschenmessung)
1 Quarz-Pulsator (Arm-Pulsmessung)

Das Ergebnis war doch beachtlich, 3 Tips hatte ich insgesamt ausgelassen. Die Zeitmessung lief bis Sonntag 15.00 Uhr. Bei Bewegungen ohne Square Dance wurden die Instrumente gestoppt. Da ich die Rounds nicht mitmachte, jedoch die Instrumente zeitweise einer Dame anhängte, wurden hier Durchschnittswerte errechnet. Wer also alle Tips Square und Rounds incl. Workshop mitmachte, brachte es immerhin auf gute 54 Kilometer!

Hier das Ergebnis: - The reading being:Square DanceRounds
Freitag Friday7.680m3.560m
Samstag Saturday 17.354m 9.240m
Sonntag Sunday 14.182m 2.425 m
Gesamt / total39.216m15.225m

Die Pulsfrequenz lag von 120 bis 150 per Minute! Also IDEALWERTE !!

(Bei "Pattern" niedriger, bei schnellen "Singing Calls" höher.)

Hierzu möchte ich noch bemerken:

Square Dance Sport ist so gut wie Schwimmen oder Radfahren! Eine Untersuchung der Sporthochschule in Köln ergab. dass sich beispielsweise die Jogger überwiegend zu viel zumuten, mehr jedenfalls, als ihrer Gesundheit zuträglich ist.

Empfehlenswert sind Übungen, die Flexibilität und Koordination der Bewegungen fördern. Das gelingt am besten mit "Schwimmen, Gymnastik und Square Dance“. Nach Darstellung Prof. Dr. Hollmann von der Sporthochschule Köln sind diese Sportarten der beste gesundheitliche Effekt für das Herz und das Kreislaufsystem.

Menschen unter 50 Jahren sollten dabei einen Pulsschlag von mindestens 130 pro Minute und höchstens 160 pro Minute erreichen. Wer älter ist, muss nach der Formel vorgehen: 180 minus Lebensalter - eine zwischenzeitliche Erhöhung bis 150 pro Minute schadet nichts. Ein Training dieser Art hat viele positive Wirkungen: Das Herz schlägt langsamer und pumpt dennoch genügend Blut, und damit Sauerstoff, in den Kreislauf: es arbeitet insgesamt also ökonomischer. Die Beschaffenheit des Blutes wird günstig beeinflusst, insbesondere reduziert sich die Neigung zur Bildung von Thrombose. Körpertraining wie z. B. Square Dance regt die Produktion des für die Gesundheit günstigen HDLCholesterins an und beugt somit auch der Verkalkung der Blutgefäße vor. Schließlich fördert der Square Dance Sport insgesamt den Stoffwechsel und das Wohlbefinden!

Also: Square Dance ist nicht nur "IN", sondern ein gesunder, fröhlicher Sport mit genügend Flexibilität, ohne dass Höchstleistungen abgefordert werden. Jeder kann sein "Soll" selbst bestimmen.

Auf zum nächsten „Square Up“.

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