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EAASDC-Bulletin Mai 2011

Leserbrief

quo quadis bulletin

Stefan Burger, 67227 Frankenthal (Pfalz)

Beim Lesen der letzten Ausgabe des Bulletins ist mir aufgefallen, dass die Beiträge, die aus älteren Ausgaben des Bulletin bzw. anderer Square Dance Zeitschriften deutlich zugenommen haben. Auf der einen Seite ist es auch mal schön, wieder einen alten Beitrag zu lesen, die Probleme zu sehen, die es vor 20ig oder 30ig Jahren gab, die Square Dance Welt damals beherrschten. Mir stellt sich aber die Frage, warum diese Häufigkeit in der letzten Zeit deutlich zugenommen hat.

Ich komme auf das Ergebnis, dass es wohl zu wenige Beiträge gibt, die veröffentlicht werden können oder dürfen. Warum ist das so? Sind die Tänzer und Tänzerinnen schreibfauler als vor 20ig oder 30ig Jahren? Das glaube ich nicht, unsere Zeit hat sich geändert, sie ist schneller und kurzlebiger geworden. Beiträge / Leserbriefe für Tageszeitungen, hauptsächlich für Onlineausgaben steigen stetig an, Blogs (elektronische Tagebücher) sprießen massenweise hervor, die Anzahl der Email, SMS und Twitterbeiträge werden monatlich mehr.... Wir schreiben mit Sicherheit genauso viel, wenn nicht noch mehr, als vor 20ig oder 30ig Jahren. Aber wer schreibt in der heutigen Zeit noch einen Leserbrief, dessen Einsendeschluss in ca. 4 Wochen ist und deren Veröffentlichung dann nochmals 2 bis 4 Wochen dauert? Sind diese Informationen dieses Leserbriefes dann noch aktuell? Ich denke, man sollte sich die Frage stellen, in wie weit das derzeitige Bulletin noch unseren heutigen Ansprüchen erfüllt, ob nicht ein "Update" dieses Bulletin nötig wäre. Schaue ich auf die Informationspolitik unserer Stadt, diese bietet ein Bürgerbrief, der normalerweise zweimonatlich erscheint, an. Dieser wird komfortabel an die hinterlegte Emailadresse per pdf-Datei versandt und gleichzeitig auf der Homepage als Onlineversion, auch zum Herunterladen, angeboten. Der Vorteil dieses Bürgerbriefes liegt auf der Hand. Die Stadt spart sich die Druck und Versand-/Verteilerkosten und kann relativ einfach aktuelle Neuigkeiten den Bürgern der Stadt anbieten. Warum sollte man dieses Konzept nicht auch auf unser Bulletin anwenden können? Eine Reduktion der Printausgabe auf 2 mal jährlich, zusammen mit dem Direktory. Weitere zusätzliche Ausgaben auf elektonischem Weg (per Email, Homepage) an die Mitglieder.

Der Vorteil für uns wäre:

  1. eine Reduktion der Druck und Verbandkosten, dadurch auch eine Reduktion der Kosten für das Bulletin,

  2. Der Inhalt der Printausgabe würde auf die nötigsten Informationen komprimiert werden (zur Zeit 1/3 Informationen des Verbandes, 1/3 Flyer und Werbung und 1/3 alte, wiederholende Beiträge der letzten 30ig Jahre) ,

  3. ist es für die Onlineausgabe möglich, z.B. die Flyer der nächsten Events auch in Farbe darzustellen und last but not least

  4. schneller und aktuellere Informationen (per Mail und auf der Homepage) an die Mitglieder weiterzugeben.

Man sollte darüber mal nachdenken.

Stefan Burger

Editor: dies ist allein die Meinung des Verfassers, aber nicht von Board oder Editor.

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