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Seit 1951 gab es grosse Veränderungen, nicht alle waren
beruhigend. Das phantastische Ansehen der Caller mit einem "grossen Namen", eine
Bereitschaft, zu Callern zu tanzen, die nicht auf die achttaktige Phrasierung der Musik achten,
monotone Wiederholung von Figuren wie auf einem Schachbrett, die schiere Grösse der
Aktivität. Das alles könnte gefährlich werden. Am beängstigendsten ist die
Tendenz zur Gleichförmigkeit. Wir sind uns alle so gleich geworden wie Suppendosen im Regal
eines Supermarkts. Aber lasst Euch nicht beunruhigen. Letzte Woche haben wir einen
"do-ci-do" gesehen! Contras sind wieder auf dem Vormarsch. Jeden Tag schleicht sich ein
anderes Fohlen aus dem Pferch, schnuppert an der Luft, fühlt einen guten Regen und
beschliesst, auf der alten Weide zu grasen. Der Tanz wird weitergehen, den ausgetretenen Pfad
entlang, den schon der erste Ahne nahm. Wir werden ihn nie in irgend jemandes Stall einschliessen
können. Er hat Flügel und er ist um so viel gewaltiger als wir.
Square Dance ist schon seit Jahrhunderten unter uns. Er hat seine
Wurzeln in England und Frankreich und kam in der Geschichte der "Neuen Welt" früh
nach Amerika. Als sich die Bevölkerung nach Westen ausbreitete nahmen sie Square Dance in
seinen verschiedenen Formen mit. Der einzige amerikanische Beitrag in seiner Entwicklung war der
Caller, manchmal auch Prompter genannt. Er half den Tänzern mit Ansagen, sich an Tanzfolgen zu
erinnern, die sie bereits gelernt hatten. Moderner Square Dance begann mit der Verbreitung von
elektronischen Anlagen, die es ermöglichten, zu Schallplattenmusik wechselnde Tanzfolgen zu
schaffen. In den folgenden 20 Jahren entstanden hunderte von neuen Calls. Mitte der 70er Jahre
brachte die neue Organisation, CALLERLAB, Ordnung in das entstandene Chaos, in dem sie die
Standardprogramme Mainstream, Plus, usw. - erstellte. CALLERLAB liefert auch die Definitionen der
Calls bezüglich Timing und Styling.
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