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Der Übergang von der traditionellen Art des Square Dance mit
einzelnen Aktivpaaren zu der Art, bei der alle 4 Paare aktiv sind, begann in den späten 40er
und frühen 50er Jahren. Einer der ersten der auf diese Weise arbeitete war Ed Gilmore,
der weit herumkam und mit die ersten Schulungsprogramme für Caller durchführte. Die
Caller entdeckten, dass sie alle Tänzer gleichzeitig in Bewegung halten konnten und somit das
Ganze interessanter wurde.
Zwischenzeitlich kam die Unterstützung durch
Verstärkeranlagen hinzu und erlaubte dem Caller auch grössere Tänzergruppen zu
dirigieren. Es war nicht mehr nötig zu schreien, ein Megaphon zu benutzen oder in jedem Square
einen Caller zu haben. Die Anlagen machten es möglich den Caller so gut zu verstehen, dass die
Calls sofort ausgeführt werden konnten. So war es nicht mehr nötig, dass man die
Tanzfolge bestimmter Tanze auswendig konnte, wie es beim traditionellen Tanzen üblich war.
Square Dance Schallplatten, vor allem die leicht zu handhabende 45 UpM Scheibe, machten Live-Musik
mit allen dazugehörenden Problemen überflüssig und ermöglichten eine
grössere Musikvielfalt und Flexibilität. Den Plattenfirmen, die zuerst die 10" und
12" Platten mit 78 UpM herausbrachten und später eine grosse Auswahl guter Square Dance
Musik auf den sehr viel leichter zu handhabenden 7" Platten mit 45 UpM, verdankt der moderne
Square Dance viel. Einige der Pioniere gibt es seit den 50er Jahren. Darunter sind Sets in
Order, Mac Gregor und Blue Star. Dutzende andere kamen dazu - ohne sie hätte
sich der moderne Square Dance niemals weltweit verbreiten können .
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Modern Square Dancing - 1990's
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Audio Clip (486 kb) |
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